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Ukrainische und deutsche Jugendliche bei ihrem Besuch in der Hessischen Staatskanzlei – Begegnung, Austausch und gelebte Solidarität im Herzen Europas.

Hessen empfängt junge Schülergruppe aus der Ukraine

Zwölf ukrainische Jugendliche besuchen Hessen und finden für kurze Zeit Abstand vom Kriegsalltag. In der Staatskanzlei empfängt sie Staatsminister Manfred Pentz. Der Austausch zeigt, wie Bildungsprojekte Solidarität greifbar machen – und jungen Menschen Räume zum Durchatmen eröffnen.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 2 Monaten vor 0

Ukrainische Jugendliche erleben in der Staatskanzlei Austausch, Solidarität und eine kurze Atempause vom Alltag des Krieges.

Auch wenn auf diplomatischem Parkett wieder über Gespräche gesprochen wird: Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine prägt weiterhin den Alltag vieler Menschen – besonders den junger Jugendlicher. Für zwölf Schüler im Alter zwischen 16 und 18 Jahren bedeutete ein Besuch in Hessen daher mehr als einen Ortswechsel. Er öffnete ein Fenster. Für Gespräche, für Eindrücke, für ein kurzes Durchatmen.

Zu Gast in der Hessischen Staatskanzlei

Der Weg der Gruppe führte heute am Mittwoch, 28. Januar, zusammen mit deutschen Jugendlichen aus Herborn in die Hessische Staatskanzlei. Dort empfing Staatsminister Manfred Pentz, zuständig für Europa, Internationales und Entbürokratisierung, die Gäste persönlich. Er hörte zu, stellte Fragen, nahm sich Zeit. Der Besuch folgte einer Einladung von Kultusminister Armin Schwarz und stand im Zeichen einer seit 2024 bestehenden Schulkooperation zwischen dem Johanneum-Gymnasium in Herborn und dem Lyceum 241 in Kiew – eingebettet in ein OECD-Projekt.

Pentz machte dabei deutlich, worum es geht: Unterstützung dürfe nicht abstrakt bleiben. Sie müsse konkret werden, sichtbar, erfahrbar. Eine Reise, ein Gespräch, ein gemeinsamer Rundgang würden mehr bewirken als wohlklingende Absichtserklärungen.

Begegnung statt Protokoll

Nach der Begrüßung informierten sich die Jugendlichen in der Staatskanzlei. Sie stellen Fragen, vergleichen Schulsysteme, sprechen über Alltag und Zukunft. Der Austausch verlief offen, manchmal leise, manchmal lebhaft. Unterschiede traten zutage, Gemeinsamkeiten ebenso. Gerade darin liegt die Stärke solcher Begegnungen: Sie schaffen Nähe, ohne Probleme zu überdecken.

Bildung als Brücke

Der Besuch steht beispielhaft für die Zusammenarbeit zwischen Hessen und der Ukraine im Bildungsbereich. Projekte wie dieses setzen auf langfristige Beziehungen statt auf kurzfristige Gesten. Sie stärken junge Menschen, geben Orientierung und signalisieren: Ihr seid gesehen. Ihr seid willkommen.

Symbolfoto ©2026 KI-generiert / Wiesbaden lebt!

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