Kunst und Krimi. Das Verbrechen und bekannte Ermittler haben als Vorlage gedient. Harald Reiner Gratz zeigt im Rahmen des Fernsehkrimifestival neue Werke .

Zum Festivalauftakt am 10. März um 15 Uhr wird das Krimigenre in Kunst, Schauspiel und Film gefeiert: Heino Ferch und der Maler Harald Reiner Gratz treffen bei der Ausstellungseröffnung „Hinter den Spiegeln“ aufeinander, Ulrike Folkerts erhält in der Caligari Filmbühne den 1. Ehrenpreis des Festivals und anschließend zeigt eine Retrospektive drei Gewinnerfilme aus den letzten 14 Jahren.

15. FernsehKrimi-Festival Wiesbaden, kurz gefasst

KrimiMärz – Kriminalfälle und Ermittler im Fokus
Wann: 12. bis 17. März 2019, Zeiten nach Programm
Wo: Caligari Film-Bühne, Marktplatz 2, 65183 Wiesbaden (Anfahrt planen!)
Eintritt: ab 7,00 Euro, ermäßigt 6,00 Euro | Preisverleihung 12,00 Euro | Lange Fernsehkrimi Nacht 12,00 Euro | Krimi & Lunch 8,00 Euro | Lesung und Film 9,00 Euro | Ausstellung frei

Neue Werke des Malers Harald Reiner Gratz werden in der SV AtriumGalerie  zu sehen sein. Der Künstler hat eigens für das Festival unter dem Titel Hinter den Spiegeln einen Bildzyklus gemalt, inspiriert von Motiven aus der TV-Krimiszene, unter anderem sind Heino Ferch und Thomas Thieme auf den expressiven Werken dargestellt.

Ferch, Gewinner des Darstellerpreises 2018 und in diesem Jahr mit der Premiere von Spuren des Bösen – Sehnsucht (ZDF/ORF) am 14. März im Wettbewerb vertreten, wird bereits zum Auftakt bei der Vernissage vor Ort sein. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der SV SparkassenVersicherung und ist in der SV AtriumGalerie bis Ende April zu sehen, Zeichnungen von Gratz werden im Foyer der Caligari FilmBühne bis zum 17. März ausgestellt

„Ich habe immer davon geträumt, dass sich ganz Wiesbaden im März während des FernsehKrimi-Festivals in Deutschlands Krimihauptstadt verwandelt.“ – Cathrin Ehrlich, Festivalleiterin

Bereits am 8. März führt das Hessische Staatstheater Wiesbaden die Premiere von Der Club nach dem Roman von Takis Würger auf und hat am 11. März mit Arsen und Spitzenhäubchen ein weiteres Kriminalstück im Programm.

Ich freue mich ganz besonders, dass in diesem Jahr erstmals auch das Hessische Staatstheater Wiesbaden mitmacht und Krimis in seinen Spielplan für März aufgenommen hat.“ – Cathrin Ehrlich, Festivalleiterin

Ein weiterer Höhepunkt des Festivalauftaktes wird die Übergabe des 1. Ehrenpreises an Ulrike Folkerts sein. Die Preisverleihung findet um 18:00 Uhr in der Caligari FilmBühne statt. Die Laudatio halten HR-Fernsehspielchefin Liane Jessen sowie der Regisseur und Drehbuchautor Axel Ranisch. Anschließend werden im Rahmen einer Retrospektive drei ehemalige Preisträger-Filme der vergangenen Jahre gezeigt: Tatort – Herzversagen (HR, 2005), Duell in der Nacht (ZDF, 2008) sowie Tatort – Verbrannt (NDR, 2016).

„Die ganze Stadt ist im Krimifieber. Sie vernetzt sich und feiert das Genre feiert.“ – Cathrin Ehrlich, Festivalleiterin

Insgesamt zehn Fernsehkrimis – darunter drei Premieren – konkurrieren im Wettbewerb vom 12. bis 15. März um den diesjährigen Deutschen FernsehKrimi-Preis in der Caligari FilmBühne. Die Bandbreite der Themen reicht von Cybermobbing bis hin zu kriminellen Clans. Häufig stehen Jugendliche oder junge Erwachsene im Fokus. Mit den Schulvorstellungen zur BR-Produktion Polizeiruf 110 – Das Gespenst der Freiheit (ab 16 Jahre) am Mittwoch, 13. März, um 9.30 Uhr und zur ZDF/Arte-Produktion Rufmord (ab 15 Jahre) am Donnerstag, 14. März, um 9.30 Uhr in der Caligari FilmBühne, richtet sich das Festival gezielt an Schulen und den jungen Nachwuchs. In Kooperation mit dem Medienzentrum Wiesbaden wird Schülern und Schülerinnen die Gelegenheit gegeben, aktuelle gesellschaftlich relevante Themen im Dialog mit Filmemachern vor Ort zu diskutieren und den Arbeitsalltag in der Filmbranche aus erster Hand zu erfahren.

Zu Gast in Wiesbaden

Darüber hinaus erwartet das Festival prominente Filmgäste, so haben sich unter anderem die Schauspielerinnen Anneke Kim Sarnau, Barbara Philipp, Brigitte Hobmeier und die Schauspieler Heino Ferch, Axel Milberg, Hans-Jochen Wagner, die Drehbuchautorin Ruth Toma und die Regisseurinnen Julia von Heinz sowie Viviane Andereggen in Wiesbaden angemeldet.

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