Beim Klimagipfel sprechen die Delegierten darüber wie sich das Pariser Klima-Abkommen aus dem Jahr 2015 praktisch umsetzen lässt.

Noch bis zum 17. November tagt in Bonn die 23. UN-Klimakonferenz, kurz: COP23. Ziel ist es, den Fahrplan auszuarbeiten, mit dem die ehrgeizigen Ziele des Paris-Protokolls erreicht werden können.

Ehrgeizige Ziele

Bei der Umsetzung der internationalen Klimaschutzziele kommt Städten und Kommunen eine besondere Bedeutung zu. Gerade in den Ballungsräumen liegen enorme Potenziale um den Ausstoß klimaschädlicher Gase auf ein verträgliches Maß zu verringern. Die Klimaschutzmanagerin Laura Gouverneur vertritt bei der 23. UN-Klimakonferenz als Botschafterin Wiesbadens Interessen.

„Wiesbaden ist eine Stadt, die sehr engagiert für den Klimaschutz eintritt, und in der die Bedeutung dieses Themas zunehmend an Einfluss auf städtische Planungen gewinnt.“ – Umweltamtsleiterin Dr. Jutta-Maria Braun

Die Einladung wurde vom Klima-Bündnis ausgesprochen, in dem sich 1.700 Mitgliedskommunen in 26 europäischen Staaten, Bundesländer, aber auch unterschiedliche Organisationen gemeinsam für den Klimaschutz aktiv einsetzen.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass Wiesbaden auf der Welt-Klimakonferenz die kommunalen Interessen vertritt. Mit unserer Klimaschutzmanagerin haben wir eine gute Botschafterin.“ – Umweltamtsleiterin Dr. Jutta-Maria Braun

Zum Ende der zweiten Verhandlungswoche wird die Klimaschutzmanagerin als Sprecherin an der Podiumsdiskussion „Young talents for climate action“ teilnehmen. Mit auf dem Podium sind die Umweltministerinnen der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz, Priska Hinz und Ulrike Höfken sowie weitere engagierte junge Klimaschützer aus beiden Bundesländern. Sie diskutieren über die Erwartungen und Forderungen der jungen Generation in Bezug auf den Klimaschutz und was sie sich von den Landesregierungen und den Verhandlungen erwarten.

Klimaschutz

Die Landeshauptstadt Wiesbaden ist im kommunalen Klimaschutz seit vielen Jahren aktiv, seit 2007 mit ganz klaren Zielen: Bis zum Jahr 2020 soll der Gesamtenergieverbrauch um 20 Prozent im Vergleich zu 1990 gesenkt werden, der Anteil erneuerbarer Energien gleichzeitig auf 20 Prozent erhöht werden.

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