Wie viele andere Impfungen, ist auch die Grippeschutzimpfung umstritten. Corona oder Grippe? Nach der Impfung stellt sich diese Frage in Pandemie Zeiten nicht.

Fresenius-Vorstandschef Stephan Sturm und mehrere Führungskräfte von Helios haben einen Impfaufruf an die Mitarbeiter und die Bevölkerung gestartet. Mit der Teilnahme an einem der Mitarbeiter-Impftermine an den Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken verbanden Fresenius-Vorstandschef Stephan Sturm, Helios Geschäftsführerin Personal Corinna Glenz, die Medizinische Regionalgeschäftsführerin Dr. Ulrike Heesemann und Regionalgeschäftsführer Robert Möller den öffentlichen Appell, sich gegen die saisonale Influenza impfen zu lassen.

„Sich regelmäßig gegen die Grippe impfen zu lassen, war schon immer sinnvoll – zum Schutz der eigenen Gesundheit und der Gesundheit anderer Menschen. Deswegen lasse ich mich impfen und ich möchte jeden, der noch zögert, dazu ermuntern, dies ebenfalls zu tun. Gegen den Grippevirus gibt es eine Impfung, gegen Corona noch nicht. Wir alle können mit unserer Grippeschutzimpfung dazu beitragen, dass ausreichende Versorgungskapazitäten in den Kliniken und Arztpraxen für diejenigen bereitstehen, die dringend auf eine medizinische Versorgung angewiesen sind.“ – Stephan Sturm, Fresenius-Vorstandschef

Wie alle Helios Kliniken deutschlandweit bieten die Helios HSK für ihre Mitarbeiter die Grippeschutzimpfung am Arbeitsplatz an – zum Selbstschutz, zum Schutz der Patienten und letztlich des gesamten persönlichen Umfeldes. In diesem Jahr ließen sich deutlich mehr Mitarbeiter gegen die Grippe impfen als in den Vorjahren. Das zeigt, dass sie in dieser Krisenzeit eine besondere Verantwortung für sich und andere übernehmen, sagt Glenz, die Personalgeschäftsführerin der Helios Kliniken Deutschland.

„Gerade in diesem Jahr wollen wir stark sein für alle, die uns brauchen. Wir haben effektive Sicherheitskonzepte in all unseren Kliniken, um unsere Mitarbeiter und Patienten bestmöglich gegen eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Mit der Grippeschutzimpfung möchten wir als Arbeitgeber einen weiteren wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten und damit letztlich die medizinische und pflegerische Versorgung unserer Patienten sicherstellen.“ – Dr. Ulrike Heesemann, Medizinische Regionalgeschäftsführerin

Warum ist die Grippeschutzimpfung jetzt besonders wichtig? – Wegen der steigenden Corona-Fallzahlen ist zu erwarten, dass sich die Krankenhäuser schrittweise wieder mit stationär zu behandelnden COVID-19-Patienten füllen werden. Zusätzliche Grippekranke könnten das Gesundheitssystem überfordern. Durch die Grippeschutzimpfung werden weniger Menschen an Influenza erkranken und damit auch weniger Patienten die Krankenhäuser aufsuchen. Zudem stellt das Grippevirus vor allem für ältere und vorerkrankte Menschen und Schwangere ein erhebliches Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf dar, erklärt Dr. Kareem Khan, Direktor des Betriebsärztlichen Dienstes.

Die beste Zeit für die Grippeschutzimpfung ist im Oktober oder November vor Beginn der Erkältungszeit. Nach der Impfung dauert es 10 bis 14 Tage bis zum Aufbau eines ausreichenden Schutzes. Danach hält dieser circa sechs Monate an. Eine Auffrischung innerhalb der Saison ist nicht nötig.

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Die offizielle Internsetseite der HSK finden Sie unter www.helios-gesundheit.de.

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