Herbstzeit ist Impfzeit. Wer sich vor den Grippe Vieren schützen will, sollte rechtzeitig daran denken, sich impfen zu lassen.

Die vergangene Grippesaison fiel in Wiesbaden schwächer aus als in der Vorsaison. Von Oktober 2018 bis Mai 2019 wurden in der Landeshauptstadt 400 Influenza-Infektionen gemeldet, 2017/2018 gab es im gleichen Zeitraum 635 Fälle, so die Zahlen des Robert Koch-Instituts.

„Das Ausmaß der Grippewelle schwankt von Jahr zu Jahr. Meist folgt einer schwachen Grippesaison ein Winter mit vielen Erkrankungen.“

Sven Keiner, IKK classic

Während in der nasskalten dritten Jahreszeit eher harmlose Erkältungen (grippale Infekte) grassieren, hat die echte Grippe (Influenza) um die Jahreswende ihre Hochphase. Die Phase dauert oft bis April an.

Wer sich für die kommende Grippesaison wappnen will, kann sich impfen lassen. Der Herbst ist dafür die beste Zeit. Eine Impfung wird besonders allen Risikopatienten empfohlen, zu denen Menschen über 60 Jahren, Schwangere, medizinisches Personal und Personen mit chronischen Erkrankungen zählen. Vor allem für Menschen mit Grundkrankheiten oder einem schwachen Immunsystem könne eine Influenza-Infektion einen schweren oder gar lebensbedrohlichen Krankheitsverlauf nehmen.

„Vor allem für Menschen mit Grundkrankheiten oder einem schwachen Immunsystem könne eine Influenza-Infektionen lebensbedrohlich werden.“

Sven Keiner, IKK classic

Für die genannten Risikopatienten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Impfkosten. Wer Fragen zur Impfung hat, kann sich an seinen Hausarzt wenden. Wichtig: Die Impfung gegen Grippe muss jedes Jahr erneuert werden. Andere Impfungen wie etwa gegen Tetanus, Diphtherie oder Keuchhusten werden im Erwachsenenalter in der Regel alle 10 Jahre aufgefrischt. (Bild: Flickr / Dirk Vorederstraße CC-BY SA 2.0)

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