Nach einer weitere unauffälligen Trinkwasserprobe hebt das Gesundheitsamt Wiesbaden das Abkochgebot auf. Leitungswasser kann wieder bedenkenlos genutzt werden.
Das vorsorgliche Abkochgebot für Trinkwasser in Wiesbaden ist aufgehoben. Das Gesundheitsamt gab am Dienstagabend grünes Licht: Alle Haushalte können Leitungswasser wieder wie gewohnt verwenden. Die letzten Wasserproben, entnommen am Montag, bestätigten einwandfreie Ergebnisse.
Strenge Kontrollen sichern Qualität
Drei aufeinanderfolgende Proben mit unauffälligen Testergebnissen waren nötig, um die Abkochanordnung aufzuheben. In Deutschland unterliegt Trinkwasser strengsten Kontrollen. In Wiesbaden entnimmt die ESWE Versorgungs AG jährlich über tausend Proben, die unterschiedlich analysiert werden.
Unbekannte Quelle der Verunreinigung
Enterokokken gelangen durch fäkale Verunreinigungen ins Wasser, nicht durch Eigenvermehrung. Sie überleben lange außerhalb des Körpers, sodass die genaue Quelle schwer zu identifizieren ist. Auch in Wiesbaden konnte bisher keine definitive Ursache festgestellt werden.
„Wir verstehen, dass die Situation für Verunsicherung sorgte“, sagt Gesundheitsdezernentin Milena Löbcke. „Doch Vorsichtsmaßnahmen sichern die Trinkwasserqualität. Selbst kleinste Hinweise führen zu sofortigem Handeln.“
Symbolfoto ©2025 AI / Wiesbaden lebt
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Wasserverschmutzung, so ein Dreck. Ein Artikel der Heinrich Böll Stiftung.



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