Fünfmal standen sich die Fußballer aus Karlsruhe und Wiesbaden  gegenüber. Viermal hat der SVWW verloren: zuletzt am 18. Mai 2013.

Im Wildparkstadion will die Mannschaft von Trainer Rüdiger Rehm am Samstag mit einer klaren Marschroute überzeugen. Offensiv möchte Rehm die gleiche Effektivität an den Tag legen wie in den vergangenen Spielen. Gelingt dies, „dann haben wir eine gute Chancen, ein Tor zu machen.“ Defensiv möchte der Trainer die Null halten. Sein Rezept:  Die Spieler sollten effektiver und früher bei der Balleroberung zupacken. „Wir wollen dem Gegner wehtun, mutig nach vorne spielen, laufstark sein, voll dagegenhalten und am Ende dieser Woche nochmal alles raushauen. Und wir wollen weiter gierig sein,“ so Rehm weiter.

SV Wiesbaden Wehen (SVWW), kurzgefasst

4. Spieltag: Karlsruher SC – SV Wehen Wiesbaden
Wann: Samstag, 5. August 2017, 14:00 Uhr
Wo: Wildparkstadion,  (Karte / Navigation)
Eintritt: k. A.

Die Bilanz vor dem Auswärtsspiel gegen den Karlsruher SC sieht nicht rosig. Die Situation rund um das Wildparkstadion nicht viel besser. Nach jahrelangen Diskussionen haben Ende Juni die ersten Bagger mit den Umbauarbeiten begonnen. Das Großprojekt des Zweitliga-Absteigers, der am Samstag den SV Wehen Wiesbaden empfängt, umfasst neue Trainingsplätze, Hospitality-Parkhäuser und schließlich den Abbruch des Wildparkstadions samt Neubau der Tribünen.

Neuangfang

Neu aufgebaut wurde beim KSC nach dem Abstieg auch die Mannschaft. „Sie haben namhafte Spieler mit viel Erfahrung und Qualität geholt. Sie haben gesagt, dass sie sofort wieder hoch wollen und sind daher auch wegen ihres Etats der Top-Favorit“, so Rehm .

„Der KSC hat keinen perfekten Start hingelegt und ist noch nicht in der Form, wie er es sich wünscht. Wir wollen Karlsruhe am Samstag fordern.“ – Trainer Rüdiger Rehm

Mithelfen kann wahrscheinlich Mittelfeldspieler Robert Andrich, der beim letzten  Mannschaftstraining wieder teilnehmen durfte. Währenddessen fehlen weiterhin Kevin Pezzoni, Jeremias Lorch und Jules Schwadorf. Die Spieler befinden sich im Aufbautraining.

„Wenn man Qualität im Kader hat, kann man über Änderungen nachdenken. Aber das wird nicht alle zehn Feldspieler betreffen, sondern punktuell sein. Darüber machen wir uns Gedanken und entscheiden uns am Samstag.“ – Trainer Rüdiger Rehm

Am Ende der ersten „Englischen Woche“ der jungen Saison mit zwei kräftezehrenden Spielen in Osnabrück (4:0) und gegen Unterhaching (1:0) in den Knochen, sind demnach personelle Wechsel möglich.

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