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Diskutieren statt nur zuhören: Bei „Wissenschaft findet Stadt“ trifft Forschung auf Stadtgesellschaft – und Sicherheit auf neue Perspektiven.

Vortragsreihe „Wissenschaft findet Stadt“, diesmal Sicherheit

Vier Abende, vier Perspektiven: Die Reihe „Wissenschaft findet Stadt“ rückt Sicherheit ins Zentrum. Forschende erklären Krisen, Stromausfälle, Wahrnehmung und Psychologie – und laden zum Gespräch ein. Wiesbaden hört zu, fragt nach und entdeckt, wie nah Sicherheit am eigenen Alltag liegt. Auftakt am 22. April.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 6 Tagen vor 0

Vier Abende, vier Perspektiven, ein roter Faden: Wie bleibt eine Gesellschaft handlungsfähig, wenn Gewissheiten wackeln?

Sicherheit – das klingt nach Sirenen, nach Zahlenkolonnen, nach Paragrafen. Doch in Wiesbaden beginnt das Thema jetzt ganz woanders: im Gespräch. Die Vortragsreihe „Wissenschaft findet Stadt“ lädt ein, Fragen zu stellen, Zweifel auszuhalten – und Antworten zu suchen, die nicht immer bequem sind.

Stadt- und Musikbibliothek, kurz gefasst

Wissenschaft findet Stadt – Vortragsreihe uzum Thema Sicherheit
Eintritt: frei
Wann: Mittwoch, 22. April 2026, 19:00 Uhr (etwa 1,5 Stunden)
Wo: Mauritius-Mediathek, Hochstättenstraße 6-10

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von der Hochschule RheinMain, der Hochschule Fresenius, der Charlotte Fresenius Hochschule und der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit berichten im Rahmen der Vortragsreihe aus ihrer Forschung und freuen sich im Anschluss auf einen entspannten Austausch

Krisenmodus

Den Auftakt am 22. April gestaltet Prof. Dr. Dr. Philipp Hans Merkt. Er blickt dorthin, wo es ernst wird: in den Krisenmodus. Was passiert, wenn Einsatzkräfte zuerst ihre Familien schützen? Wenn Strom ausfällt, Lebensmittel knapp werden, Unsicherheit wächst? Merkt denkt Sicherheit nicht als abstraktes System, sondern als Zusammenspiel von Verantwortung, Vorbereitung und Vertrauen.

Die Steckdose als Sicherheitsfaktor

Am 6. Mai verschiebt sich der Fokus – und plötzlich wird der eigene Haushalt politisch. Prof. Dr. Heinz Werntges zeigt, wie aus Photovoltaik mehr wird als Strom: ein Baustein für Stabilität. Wer Energie speichert, schützt nicht nur sich selbst, sondern stärkt die Nachbarschaft. Sicherheit beginnt hier nicht beim Staat, sondern auf dem eigenen Dach.

Warum wir uns unsicher fühlen

Zahlen beruhigen. Oder eben nicht. Am 20. Mai erklärt Prof. Dr. Kristin Wolf, warum das Sicherheitsgefühl oft gegen die Statistik arbeitet. Kriminalitätszahlen sinken – und trotzdem wächst die Sorge. Wolf nimmt dieses Spannungsfeld ernst und zeigt, wie Wahrnehmung entsteht. Sicherheit ist eben auch Kopfsache.

Die Kunst, Unsicherheit auszuhalten

Den Abschluss am 10. Juni setzt Prof. Dr. Tanja Gabriele Baudson. Sie fragt: Warum kommen manche Menschen besser mit Unsicherheit klar als andere? Zwischen Psychologie und Alltag entsteht eine leise Erkenntnis: Wer Ambivalenz aushält, bleibt beweglich. Und vielleicht sogar gelassener.

Die Reihe bringt Forschung aus Wiesbaden direkt zu den Menschen. Hochschulen öffnen ihre Türen – und vor allem ihre Gedanken. Nach jedem Vortrag diskutieren die Gäste weiter. Ohne Bühne, ohne Distanz, aber mit Neugier.

Der Eintritt ist frei. Der Gewinn? Ein anderer Blick auf Sicherheit.

Symbolfoto ©2026 KI-generiert

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