Kino ohne Werbung, das geht nicht? Die Caligari Filmbühne beweist das Gegenteil und belebt mit dem Start des neuen Programms die Tradition des „Vorfilms“.

Fragt man ältere Kinobesucher nach ihren ersten Kinobesuchen werden schnell Erinnerungen an Vorfilme und das HB-Männchen wach. Im Laufe der Zeit hat die Werbung enorm zugenommen, sodass der Vorfilm weitgehend in Vergessenheit geraten ist. Das soll sich ändern.

Caligari Filmbühne, kurzgefasst

Mit dem Start des neuen Programms am 21. August greift die Caligari Filmbühne die alte Tradition wieder auf: Der Kurzfilm als Vorfilm findet seinen Weg zurück in das Hauptprogramm des Kinos.

„Das grüne Schaf“

Künftig werden bei einzelnen Veranstaltungen im Abendprogramm und im Programm des Traumkinos ausgewählte Kurzfilme unterschiedlicher Genres als Vorfilm gezeigt. Den Auftakt machen im Abendprogramm der Experimentalfilm „Olgastrasse 18“ und der Animationsfilm „Tango“. Im Programm des Traumkinos wird passend zum Hauptfilm der Animationsfilm „Das grüne Schaf“ gezeigt.

Der Kurzfilm

Der Kurzfilm gehört zu den vielseitigsten und innovativsten Genres des Kinos. Mehr als 2000 Kurzfilme entstehen allein in Deutschland pro Jahr. Dieser lebendigen und vielfältigen Kurzfilmszene tragen kuratierte Kurzfilmprogramme der Filmfestivals und auch des kommunalen Filmprogramms Rechnung.

Auch in der neuen Spielzeit verzichtet das Caligari auf kommerzielle Werbung. Nach einem kurzen Trailer-Ausblick auf die kommenden filmischen Highlights beginnt das Hauptprogramm.

Ausgezeichnet

Auszeichnungen: u.a. Hessischer Filmpreis 2009 (Bester Kurzfilm), Friedrich-Wilhelm-Murnau-Kurzfilmpreis 2009, 1. Platz beim 16. Augsburger Kurzfilmwochenende 2009 (Publikumspreis), 3. Platz im internationalen Wettbewerb des Filmfests Emden-Norderney 2009, 1. Platz als bester Animationsfilm auf dem Landshuter Kurzfilmfest 2009, 3. Platz Short Cuts Cologne 2008 (Internationaler Wettbewerb), Publikumspreis „Prix Très Chic“ bei den Vienna Independant Shorts in Wien 2009, 2. Platz Diessener Kurzfilmfestival 2008 (Publikumspreis), Kurzfilm des Monats Oktober 2008 der FBW und Prädikat „besonders wertvoll“.

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