Das Wort Graffiti kommt aus dem italienischen, ist die Plural von Graffito und beschreibt ein Kratzbild oder eine in harten Stein geritzte Zeichnung. Die Jugend verwendet Spraydosen und gibt ihnen Farbe.

Vergangene Woche am Brückenkopf in Mainz-Kastel, diese Woche der Lagerraum des Vereinsrings Delkenheim gleich neben dem Sportplatz: Wiesbadens Sozialdezernent findet es immer wieder bewundernswert, wie junge Leute ihre Bilder auf einem kleinen Block vorzeichnen und dann mit Spraydosen an die bringen. Er selbst sei allenfalls mit Stift und Papier gut. Mit dem Sprayen habe er es nie so gehabt, bekannte Christoph Manjura am Samstag vor Ort. Der in die Jahre gekommene Lagerraum steht mit den neuen Graffiti(s) jetzt jedenfalls in einem ganz neuen Licht da. Unterstützt wurden die Jugendliche dabei von dem Graffitikünstlers Sebastian Schmidt.

Von der Galaxie nach Delkenheim

Die Idee für das Projekt ist vom Vereinsring ausgegangen. Er suchte nach einer Möglichkeit, das Haus von den wilden Graffitis zu reinigen, neu zu gestalten und aufzuwerten und ist hierfür an die Mobile Jugendarbeit herangetreten. Die Idee war schnell entwickelt, das Thema gefunden: Von der Galaxie nach DelkenheimEs bot für viele spannende Entwürfe ein breites Spektrum, die auch von Anfängern zu realisieren waren. Die Vorarbeiten wurden von Öner Yalciner und der Firma Antigraffiti-Rhein-Main übernommen. Dank gilt auch Delkenheims Ortsbeirat , der das Projekt finanziell unterstützt hat.

Jugendkultur

Graffiti ist nach wie vor ein wichtiger Teil der Jugendkultur und eine beliebte Freizeitbeschäftigung für Jugendliche. Auch im Jugendraum und in Ferienangeboten der Mobilen Jugendarbeit wird diese Form der Jugendkultur regelmäßig aufgegriffen, sodass die Jugendlichen dort erste Erfahrungen sammeln können.

Foto oben @2022 Volker Watschounek

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Die Internetseite der Mobilen Jugendarbeit finden Sie unter www.wiesbaden.de.

 

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