Vor dem Wochenende hat Wiesbadens Chef-Coach Dirk Groß den Wunsch geäußert, fünf Punkte in Wiesbaden zu behalten. Geworden sind es fünf.

Wiesbadens Cheftrainer Dirk Groß beorderte vor 1.532 Zuschauern Tanja Großer, Julia Osterloh, Selma Hetmann, Kimberly Drewniok, Karolina Bednářová, Lia-Tabea Mertens und Lisa Stock als Startaufstellung aufs Feld. Der VCW ging voll konzentriert in die Parte, sowohl Angriff als auch der Block standen von Beginn an gut, sodass alsbald ein 4:0-Vorsprung auf der Anzeigetafel zu sehen war. Zur zweiten Technischen Auszeit war die Führung auf 16:4 deutlich ausgebaut. Am Ende war es einmal mehr die spätere VCW-MVP des Spiels Tanja Großer, die den Satz mit einem fulminanten Punkt zum 25:13 beendete.

„Wir mussten heute schon präsent sein und das haben wir größtenteils auch gemacht. Aber natürlich kann unser Gegner auch Volleyballspielen.“ – Dirk Groß, VCW-Chef-Coach

Der VC Olympia Berlin ging gleich zu Beginn des zweiten Satzes erstmals in dieser Partie in Führung. Auch in der Folge kamen die Gäste immer besser ins Spiel, sodass Wiesbadens Chef-Coach Dirk Groß beim Stand von 2:5 früh eine Teamauszeit nahm. 4:8 lautete der Spielstand zur ersten Technischen Auszeit. Geschenkt bekam der VCW heute auch von Deutschlands besten Volleyball-Nachwuchsspielerinnen nichts. Die Hausherrinnen kämpften sich aber in den zweiten Durchgang und konnten zum 8:8 ausgleichen. und schließlich mit einem Punkt in Führung gehen. Beide Mannschaften hatten nun ihre Angriffserfolge bevor sich Wiesbaden absetzen konnte und mit 14:10 in Führung ging. 16:11 für die Hessinnen hieß es dann bei der zweiten Technischen Auszeit. Diesen Vorsprung ließ sich der VC Wiesbadener nicht mehr nehmen und gewann auch zweiten Satz mit 25:16.

„Fünf Punkte – das tut uns schon sehr gut und wir sind sehr zufrieden, mit Vilsbiburg einen guten Gegner geschlagen zu haben. Jetzt sind wir aber auch müde. Die Spielerinnen haben nun erstmal zwei Tage frei, um wieder zu Kräften zu kommen.“  – Dirk Groß, VCW-Chef-Coach

Im dritten Satz machte sich das kräftezehrende Samstagabendspiel gegen Vilsbiburg bemerkbar. Dennoch ließ das Groß-Team nichts anbrennen und wollte am frühen Sonntagabend auch keine Spannung mehr aufkommen lassen. Zwar hatte man zu Satzbeginn erneut etwas Schwierigkeiten sich hineinzufinden und der VCW geriet mit drei Punkten in Rückstand. Wiesbaden ließ den Kontakt jedoch nie abreißen und befand sich stets in Schlagdistanz. Im Schlussspurt konnten sich Tanja Großer & Co. dann wieder leicht absetzen, bevor der VCW mit dem bis dahin längsten und vielleicht schönsten Ballwechsel des Spiels zum 23:19 dem Sieg bereits sehr nahe kam. Diesen Vorsprung ließen sich die Gastgeberinnen nun auch nicht mehr nehmen: Sie gewannen den Satz mit 25:20 und beendeten die Partie mit einem glatten 3:0-Erfolg.

Impressionen, Bildergalerie

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Ergebnisse vom Wochenende

Sa, 17.02.18 14:30 2216 Stuttgart – VCO Berlin 3:0 / 75:48 (25:12 25:19 25:17)
Sa, 17.02.18 17:30 2078 Dresden – Aachen 3:0 / 75:57 (25:21 25:16 25:20)
Sa, 17.02.18 19:00 2032 Suhl – Erfurt 3:0 / 75:51 (25:22 25:13 25:16)
Sa, 17.02.18 19:00 2080 Wiesbaden – Vilsbiburg 3:2 / 103:97 (25:17 23:25 25:19 15:25 15:11)
So, 18.02.18 14:30 2076 Stuttgart – Potsdam 3:0 / 75:50 (25:16 25:20 25:14)
So, 18.02.18 14:30 2079 Münster – Schwerin 0:3 / 65:76 (24:26 22:25 19:25)
So, 18.02.18 16:30 2217 Wiesbaden – VCO Berlin 3:0 / 75:49 (25:13 25:16 25:20)

Tabelle, Frauen Volleyball Bundesliga

Mannschaft Spiele Siege Sätze Punkte
1 Allianz MTV Stuttgart 18 16 50:13 49
2 SSC Palmberg Schwerin 18 15 50:14 45
3 Dresdner SC 18 15 47:17 44
4 VC Wiesbaden 18 11 37:30 31
5 Ladies in Black Aachen 17 10 35:28 28
6 Rote Raben Vilsbiburg 18 9 34:31 27
7 USC Münster 17 7 30:34 24
8 SC Potsdam 17 6 25:37 19
9 VfB Suhl LOTTO Thüringen 18 5 19:43 15
10 Schwarz-Weiß Erfurt 18 3 13:49 9
11 VCO Berlin 17 0 7:51 0

Ausblick

Am kommenden Wochenende reist der VC Wiesbaden zum amtierenden Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin.

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