In Brüssel feiert Hessen seine Winzerkunst: Europaminister Pentz eröffnet das Weinfest, das Tradition, Qualität und europäische Präsenz eindrucksvoll verbindet.
Europaminister Manfred Pentz hat heute Abend das 17. Hessische Weinfest in der Landesvertretung in Brüssel eröffnet. Rund 1.000 Gäste aus Politik, Diplomatie, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft nahmen daran teil – ein Beleg dafür, dass das Weinfest längst zu den Höhepunkten des Brüsseler Veranstaltungskalenders zählt.
Hintergrund
Für das leibliche Wohl sorgt die Marketinggesellschaft Gutes aus Hessen GmbH mit Spezialitäten wie Ahle Wurscht, Hessischem Handkäs und Frankfurter Grüner Soße. Die Apfelweinkelterei Heil schenkt den hessischen Ebbelwoi aus; hessisches Bier kommt von der Pfungstädter Brauerei.
Besonders hervorgehoben wurde in diesem Jahr das 250-jährige Jubiläum der Spätlese-Entdeckung. Was 1775 im Kloster Johannisberg im Rheingau mit einer verspäteten Weinlese begann, wurde zu einem Markenzeichen hessischer Winzerkunst.
Der Minister betonte in seiner Eröffnung die Bedeutung der Präsenz der Länder in Brüssel: „Hessen ist ein exportstarkes Land. Deshalb stehen wir nicht nur hinter der europäischen Idee, sondern setzen uns auch mit Nachdruck für den Ausbau des Binnenmarktes als unseren größten und wichtigsten Absatzmarkt ein. Entscheidend für den Einfluss in Brüssel ist unsere Sichtbarkeit. Das Weinfest ist deshalb Ausdruck unseres Regionalbewusstseins, aber auch unseres Selbstbewusstseins, mit der wir hessische Interessen vertreten. Gerade hier, im Herzen Europas wollen wir deutlich machen, was Hessen ausmacht – wirtschaftlich, kulturell und kulinarisch.“
Regionale Identität
Das Weinfest sei dabei weit mehr als eine Präsentation hessischer Spitzenweine und Spezialitäten. Es sei eine starke Bühne für Hessen in Brüssel, so Pentz: „Regionale Identität und Weltoffenheit sind für uns kein Gegensatz. Sie sind zwei Seiten derselben Medaille. Wir bringen ein Stück Hessen nach Brüssel, um den europäischen Gedanken zu stärken. Und aus unserer Sicht ist dieser europäische Gedanke ein Europa der Regionen. Nur wer die Regionen stärkt, wird auch Europa stärken. Dies gilt bei der aktuellen Diskussion um den Mehrjährigen Finanzrahmen ebenso wie beim Thema Entbürokratisierung, der Sicherheit und bei der Frage der Handlungsfähigkeit der EU.“
Weltweit beste Weine „Made in Hessen“
Der Europaminister dazu: „Die weltbesten Weißweine und herausragende Winzersekte sind „Made in Hessen“, und darauf sind wir sehr stolz. Unsere Winzerinnen und Winzer stehen für Qualität, Tradition und Innovationskraft – und das zeigen wir heute in Brüssel.“ Im Mittelpunkt des Weinfests stehen die Winzer die ihre exzellenten Weine aus den hessischen Anbaugebieten Rheingau und Hessische Bergstraße präsentieren.
Winzer aus Hessen
Weingut Dahn – Hessische Staatsweingüter GmbH Kloster Eberbach – Weingut Heinrich Eser – Weingut Jonas –Weingut Klepper GbR – Weingut Lamm Jung KG – Weingut Laquai GbR – Weingut Lohmühle (Hessische Bergstraße) – Weingut Rebenhof – Weingut Schloss Reinhartshausen – Weinbau Dr. Russler – Weingut Trenz –Sektmanufaktur Schloss VAUX AG
Dabei wies der Minister auch auf die herausfordernde Lage vieler Winzer hin, die mit Klimawandel, extremen Wetterlagen und wirtschaftlichem Druck zu kämpfen haben: „Unsere Winzerinnen und Winzer leisten Außergewöhnliches. Sie pflegen Landschaften, die unsere Heimat prägen, und produzieren unter schwierigen Bedingungen Weine auf Weltniveau. Die Landesregierung steht fest an ihrer Seite – in Hessen, im Bund und in Europa.“
Foto – Europaminister Manfred Pentz hat in Brüssel das 17. Hessische Weinfest eröffnet. Rund 1.000 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Diplomatie genossen Spitzenweine aus Rheingau und Bergstraße. Hessen präsentiert sich stolz: regional, weltoffen und mit einem klaren Bekenntnis zu Europa. ©2025 Eric Berghen / Hessische Staatskanzlei
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