Neue Batterierecyclinganlage stärkt, Rhein betont Kreislaufwirtschaft, Innovation und Unabhängigkeit als Schlüssel für die Zukunft.
Die industrielle Zukunft riecht in Ginsheim-Gustavsburg nicht nach Öl, sondern nach Aufbruch. Wo früher Altgeräte lagerten, beginnt nun ein neuer Kreislauf. Ministerpräsident Boris Rhein eröffnete eine Batterierecyclinganlage, die zeigt, wie sich Wirtschaftskraft und Nachhaltigkeit miteinander verzahnen lassen.
Rohstoffe kehren zurück in den Kreislauf
Die Anlage verarbeitet alte Batterien und elektronische Kleingeräte, zerlegt sie, sortiert sie neu – und führt wertvolle Materialien zurück in die Industrie. Dabei greifen moderne Sortiertechnologien und Künstliche Intelligenz ineinander. Sie erkennen, trennen und sichern Rohstoffe, die sonst verloren gingen.
Rhein betonte, dass ein moderner Industriestandort mehr leisten müsse als reine Produktion. Er müsse Wertschöpfung sichern, Ressourcen nutzen und unabhängiger werden. Gerade in unsicheren Zeiten gewinne diese Fähigkeit an Bedeutung.
Innovation trifft Verantwortung
Die Betreiber, die Saubermacher Recycling GmbH und die Meinhardt Städtereinigung GmbH, setzen auf ein Verfahren, das Sicherheit und Umweltstandards hoch hält. Hier geht es nicht nur um Technik, sondern um Vertrauen: in Prozesse, in Qualität und in die Zukunftsfähigkeit der Industrie.
Das Land Hessen unterstützte das Projekt mit 700.000 Euro. Eine Investition, die mehr ist als eine Zahl. Sie signalisiert: Nachhaltigkeit zahlt sich aus – ökologisch und wirtschaftlich.
Foto – Boris Rhein ©2026 Staatskanzlei
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