13 Mal standen sich beide Mannschaften in der 3. Liga gegenüber. Zweimal hat Münster gewonnen, viermal Wiesbaden. Sieben Spiele endeten Unentschieden.

Warum soll es anders sein als im Hinspiel? Mit einem 1:0 Sieg gegen Preußen Münster stoppte der SV Wehen Wiesbaden in der Hinrunde Münster. Zuletzt lief es allerdings bei beiden Mannschaften nicht gut. „Gas geben, sich aufs wesentliche konzentrieren und Fehler auf der Zielgeraden vermeiden“ ist demnach das Motto des SV Wehen Wiesbaden. Beim Drittliga-Auswärtsspiel in Westfalen beim SC Preußen Münster sollen Torwart Nils Körber die Bälle nur so um die Ohren fliegen.

3. Liga, SV Wehen Wiesbaden, kurz gefasst

33. Spieltag  – SC Preußen Münster – SV Wehen Wiesbaden
Wann: Samstag, 7. April 2018, 14:00 Uhr
Wo: Preußenstadion, Hammer Str. 304, 48153 Münster
Eintritt: Sitzplatz 21,00 Euro, Stehplatz 11,00 Euro

Wiesbadens Trainer Rüdiger Rehm weiß, „dass wird eine harte Nuss.“ Nach den beiden jüngsten Niederlagen in der Liga gegen Würzburg (0:2) und im Hessenpokal-Halbfinale beim TSV Steinbach (0:2) erwartet Wiesbadens  Rehm eine Steigerung. Die Mannschaft sei topfit, so Rehm.

„Wir müssen eine Schippe drauflegen und wieder unsere vollen 100 Prozent abrufen. Wenn wir das nicht schaffen, ist es eben gegen jeden Gegner schwer.“ – Rüdiger Rehm, Trainer

In Münster wartet eine anspruchsvolle Bewährungsprobe auf den SVWW. Unter der Regie von
Trainer Marco Antwerpen, gelang den Preußen der Aufschwung aus dem Tabellenkeller ins gesicherte Mittelfeld – besonders durch ihre Heimstärke: so mussten sich Würzburg (1:0), Rostock (2:0) und Unterhaching (2:0) in Münster jeweils zu Null geschlagen geben, der Spitzenreiter Paderborn kam in Münster nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.

„Wir müssen kompakt sein, die Räume eng machen, pressen und den Gegner so unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen. – Rüdiger Rehm, Trainer

Weiterhin fehlen werden in Münster wegen muskulären Problemen und Wadenverletzung die Defensivspieler Sebastian Mrowca und Steven Ruprecht. „Bei beiden ist Land in Sicht. Nach dem
Wochenende werden sie wieder im Training dazustoßen“, hofft Rehm.

Ausblick

Sechs Spieltage vor Saisonende ist der Blick nach vorne erlaubt. Nach dem sechst-plazierten Münster muss der SVWW noch gegen die Top-Mannschaften der 3. Liga antreten: Magdeburg und Paderborn. Rechnerisch gesehen, wartet mit Rostock noch ein weiterer Aufstiegsaspirant auf die Hessen. Mit Siegen gegen Zwickau und Aalen wäre das zu vernachlässigen.
Festzuhalten bleibt: Die ersten vier der aktuellen Tabelle liegen sechs Punkte beisammen. Ein zweiter, dritter und vierter Platz ist denkbar – und nur ein Sieg verhindert dies und steigert die Aufstiegsmöglichkeiten.

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