Wo im Moment noch das Simeonhaus steht, entstehen 275 neue Wohnungen. Das Projekt untersteht der GWW, Wiesbadener Wohnungsbauugesellschaft betreut.

Steigende Mieten und bezahlbarer Wohnraum sind nicht allein bundesweit, sondern auch in Wiesabaden Thema. Bleibt zu hoffen, dass neu geschaffener Wohnraum hier Abhilfe schafft. Die Zustimmung des Magistrats zur Änderung des Flächennutzungsplan sind hier vielleicht ein erster Schritt.

In seiner Sitzung am 15. August wurde der Weg für die Aufstellung des neuen Bebauungsplans „Waldviertel – Westlich der Greifstraße“ sowie die entsprechende Flächennutzungsplanänderung frei geräumt – und als Sitzungsvorlage den Ortsbeirat Dotzheim weitergeleitet.

„Waldviertel – Westlich der Greifstraße“

Das Plangebiet umfasst eine Fläche von circa 40.000 Quadratmetern, liegt im Nordwesten des Wiesbadener Ortsbezirks Dotzheim und wird im Norden durch den Finkenweg, im Osten durch die Greifstraße und unmittelbar dahinter durch die so genannte „Holländische Siedlung“, im Süden durch eine Sukzessionsfläche in Form eines kleines Wäldchens und im Westen durch die Straße „Langendellschlag“ und unmittelbar dahinter durch Waldausläufer des Taunus begrenzt.

Mitbestimmung

Nach der Zustimmung des Ortsbeirates Dotzheim und der Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung soll dann der Bebauungsplanentwurf „Waldviertel – Westlich der Greifstraße“ voraussichtlich im vierten Quartal 2017 öffentlich ausgelegt werden. Während der Auslegungsfrist haben die Bürger Gelegenheit, ihre Anregungen zu der Planung beim Stadtplanungsamt vorzubringen.

Quartierbeschreibung – das Waldviertel

Am nordwestlichen Siedlungsrand von Wiesbaden liegt das Simeonhaus, eine Einrichtung zum seniorengerechten Wohnen mit insgesamt 71 Wohneinheiten. Das Simeonhaus ist Teil eines insgesamt rund drei Hektar großen Geländes, welches von städtebaulichen Strukturen der 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts geprägt wird. Die Umgebung des Plangebiets besteht aus ausgedehnten Waldflächen im Westen, einer Freizeitanlage mit Tennisplätzen und Bolzplatz im Norden, Wohnbauflächen im Osten („Holländische Siedlung“) und einem kleinen Wäldchen im Süden, das den Standort von der Siedlung Kohlheck trennt.

Ausblick

Mit der Sitzungsvorlage sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, um die überkommenen baulichen Strukturen sukzessive und in mehreren Baustufen durch Neubauten zu ersetzen. Mit der Durchführung des Bebauungsplanverfahrens werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine geordnete städtebauliche und verkehrliche Entwicklung dieses Wohnquartiers geschaffen. Es sollen rund 275 Wohnungen entstehen, bei einem vergleichsweise hohen Anteil an altengerechten Wohnungen. Über 40 Prozent der Wohnungen sind als Zweizimmerwohnungen konzipiert.

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