Die Sonnenberger vom Kureck an Richtung Sonnenberg war in die Jahre gekommen; vielen Radfahrer im Kurpark unterwegs. Wiesbadens Verkehrsdezernat fand einen Ausweg.

Im Zuge der Fahrbahndeckensanierung der Sonnenberger Straße auf dem Abschnitt zwischen Wilhelmstraße und Josef-von-Lauff-Straße hat das Tiefbau- und Vermessungsamt der Stadt in Fahrtrichtung Sonnenberg sowie in Fahrtrichtung Innenstadt auf beiden Seiten einen bisher nicht da gewesenen Fahrradweg eingerichtet – und dabei gleich den südlichen Gehweg auf der zum Park gewandten Seite deutlich aufgewertet. Die Arbeiten waren Anfang November abgeschlossen. Seit dem gab es nur Feinarbeiten. Das Ergebnis haben sich Verkehrsdezernent Andreas Kowol und der Ortsvorsteher des Ortsbezirks Nordost, Theo Baumstark, zusammen am Dienstag, 17. November, vor Ort angesehen.

„Dass wir nun endlich diese Lücke schließen und damit das Rad für die Menschen aus Sonnenberg und Rambach attraktiver machen, freut mich. Durch die Neugestaltung verbessern wir auch den Verkehrsfluss für den Auto- und Busverkehr, weil es nun keine Konflikte mehr mit dem Radverkehr gibt.“ – Verkehrsdezernent Andreas Kowol

Mit der Radverbindung entlang der Sonnenberger Straße habe Wiesbaden eine bedeutende Achse zwischen der Innenstadt und den Vororten Sonnenberg und Rambach vervollständigt. Ein Teilstück, welches bereits  seit 2006 per Beschluss des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr gefordert wurde, so Kowol weiter.

„Auch für Menschen mit Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühlen ist es nun komfortabler, ungehindert auf dem Gehweg der Sonnenberger Straße unterwegs zu sein.“ – Theo Baumstark, Ortsvorsteher Nordost

Stadtauswärts wurde ein Radfahrstreifen eingerichtet, der durch Schutzborde als Protected Bike Lane baulich von der restlichen Fahrbahn abgetrennt ist; die Fahrtrichtung Innenstadt wurde aus Platzgründen mit einem Radschutzstreifen ausgestattet. Wirkliche Probleme zwischen Auto- und Radfahrern hatte es entlang der Sonnenberger Straße jedoch nicht gegeben – allenfalls an der Engstelle hinter dem Wiesbadener Weingewölbe, an dem Rechtsknick (Richtung Innenstadt). Oder aber beim Ein- und Ausparken, so wie überall wenn Autofahrer den imaginären Radweg kreuzen. Zum Rechtsknick ist anzumreken, dass dieser nicht Bestandteil der aktuellen Baumaßnahme war. Und die vielen Parkplätze die weg gefallen sind. Davon ist kaum noch die Rede.
Die vorbereitenden Maßnahmen begannen Ende August; die Maßnahme wurde Mitte November abgeschlossen. Der Ausbau erfolgte in insgesamt sieben einzelnen Bauphasen unter Teilsperrung einzelner Fahrbahnbereiche.

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Weitere Informationen zum Radfahren in Wiesbaden finden Sie unter www.wiesbaden.de.

 

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