Das Sinfoniekonzert eröffnet das Vorspiel zur Oper „Capriccio“. Am Anfang steht die Streitfrage: Welche Kunst ist überlegen, Dichtung oder Musik?

Musik ist die Sprache, die ohne Worte auskommt? Zwei Klaviere mit zusammen 176 Tasten kommen in Francis Poulencs Doppelkonzert von 1932 aufs Charmanteste trotzdem ins Gespräch und es sprühen musikalische Gedanken.

WIR 4, kurz gefasst

WIR 4 – Sinfoniekonzert
Wann:
 17. Januar 2018, 20:00 Uhr
Wo: Kurhaus Wiesbaden, Kurhausplatz 1, 65189 Wiesbaden (Karte + Navigation)
Eintritt: ab 9,90 Euro

Der Vertreter der berühmten französischen Musikergruppe Les Six versammelt eine Fülle an musikalischen Zitaten aus dem französischen Varieté, dem Jazz, dem fernen Asien ebenso wie der zeitgenössischen Avantgarde. Das Resultat ist ein überraschend stilechtes Feuerwerk französischen Esprits.

Kammermusikalischer Dialog

Als Arnold Schönberg Brahms’ Klavierquartett für großes Sinfonieorchester arrangierte, übersetzte er den kammermusikalischen Dialog von Geige, Bratsche und Klavier in feine, schöne Orchesterfarben. Schwelgerische Melodiebögen umschlingen sich in Richard StraussCapriccio-­Vorspiel, um dann dramatischere Töne anzuschlagen.

Programm

Richard Strauss Vorspiel zur Oper »Capriccio« für Streichorchester
Francis Poulenc
Konzert für 2 Klaviere und Orchester
Johannes Brahms / Arnold Schönberg
Klavierquartett für Orchester

Das deutsch-­türkische Klavierduo Herbert Schuch und Gülru Ensari überzeugte schon auf zahlreichen internationalen Konzertpodien. 2017 erschien ihre erste CD-­Aufnahme, in deren Zentrum Strawinskis Le Sacre du Printemps steht.

Musikalische Nachlese

Vor allen Sinfoniekonzerten findet eine Stunde vor Beginn eine Konzerteinführung im Friedrich-von-Thiersch-Saal statt. Im Anschluss an jedes Sinfoniekonzert findet im Muschelsaal des Kurhauses die »Nachlese« statt. Das Publikum kann bei einem Glas Rheingauer Riesling mit den Künstlern ungezwungen ins Gespräch kommen.

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