Die Niederlage ist schmerzlich. Das ganz Spiel über war man so dicht dran. Vor allem der schwachen Wurfquote ist es geschuldet, dass der zunächst erarbeitete Vorsprung am Ende nicht gehalten werden konnte.

Nach gewonnenem Hochball durch Matthias Güntner, war es doch Joe Bestwick – der später mit 37 Punkten Topscorer der Partie sein sollte – der die ersten Punkte des Spiels einnetzte und damit direkt versuchte, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Die Kombination aus einem starken Maurice Amacher und einem treffsichren Jim Palmer lassen die Rhinos jedoch zunächst davon ziehen. Nach gut 5 gespielten Minuten war ein Polster von sieben Punkten erarbeitet, das es zu halten galt. Doch Hannover – allen voran Bestwick und Beijer – setzte alles daran die Partie vor heimischem Publikum für sich zu drehen. Mit 14:17 ging es in die erste Viertelpause.

„Ein Viertel reicht nicht aus um ein Spiel zu gewinnen. Phasenweise ist es uns geglückt, aber wir haben es insgesamt nicht geschafft Hannover unser Spiel aufzudrücken. Eine miese Trefferquote hat uns dann auch nicht mehr in Spiel zurück finden lassen.“ – André Hopp

Auch im zweiten Viertel blieben die Dickhäuter dran, erkämpften sich Punkt für Punkt und hielten zunächst ihre Führung. Dennoch kämpfte sich Hannover kontinuierlich heran, was nicht zuletzt liegen gelassenen Punkten unter dem Korb der Rhinos geschuldet war. Bestwick war es schließlich nach 6:30 Minuten, der erstmals die Führung für Hannover sicherte. Die Wiesbadener blieben jedoch dran, ließen die Gastgeber nicht weit davon ziehen, sondern zeigten ihren Kampfgeist. Mit 34:29 ging es in die Halbzeit.

„Leider haben wir es heute über das gesamte Spiel nicht geschafft, was wir vorbereitet haben optimal umzusetzen.“ – Trainer Sven Eckhardt

Dieses Fünf-Punkte-Polster der Füchse galt es nun wieder zum Schmelzen zu bringen und daran arbeiteten die Rhinos nach der Pause kontinuierlich. Immer wieder kämpften sie sich auf eine hauchdünne Zwei-Punkte-Führung heran, ließen United aber doch wieder ziehen, was nicht nur liegengelassenen Punkten unter dem eigenen Korb, sondern auch einigen Fouls und der starken Freiwurfquote der Gegner geschuldet war. So schaffte es Hannover sich bis zum Ende des Viertels mit 57:49 abzusetzen.

„Hannover hat clever agiert und hatte insgesamt auch die höhere Wurfquote.“ – Trainer Sven Eckhardt

Während Hannover im letzten Viertel kontinuierlich weiter voran zog, dauerte es zweieinhalb Minuten, bis  sich die Rhinos endlich zum Gegenangriff aufbäumten. Die Dickhäuter warfen noch einmal alles in die Waagschale, kämpften um jeden Punkt und versuchten die Acht-Punkte Führung der Füchse schmelzen zu lassen. Letzten Endes blieben auf Seiten der Dickhäuter zu viele Punkte auf dem Feld liegen, die nötig gewesen wären, um das Spiel – ähnlich wie in der Vorwoche gegen Rahden – wieder zu drehen. So müssen sich die Rhinos mit 80:67 letztendlich geschlagen geben. Glücklicherweise gibt es aber noch das Rückspiel – und da werden die Karten neu gemischt! Glückwunsch an Hannover, kommentiert Manager Mirko Korder den unglücklichen Spielausgang.

Scores

Für die Rhinos spielten und punkteten: Maurice Amacher (25 Punkte), Matthias Güntner (15), Nicola Damiano (12), Gijs Even (7), Jim Palmer, André Hopp (jeweils 4), Svenja Mayer, Patrick de Boer und Marvin Malsy

RBBL, 8. Spieltag, alle Ergebnisse

Heim Gast
RSV Lahn-Dill Roller Bulls Ostbelgien 100:31
Doneck Dolphins Trier RSB Thuringia Bulls 64:100
Hannover United Rhine River Rhinos Wiesbaden 80:67
Baskets 96 Rahden RBB Iguanas München 71:62
BG Baskets Hamburg BSC Rollers Zwickau 80:87

RBBL, 8. Spieltag, Tabelle

# Team Spiele Punkte Körbe
1 RSV Lahn-Dill 8 16 714 : 405
2 RSB Thuringia Bulls 8 16 710 : 408
3 Hannover United 8 10 579 : 517
4 Doneck Dolphins Trier 9 10 622 : 685
5 Baskets 96 Rahden 8 8 531 : 509
6 BG Baskets Hamburg 8 8 547 : 590
7 Rhine River Rhinos Wiesbaden 8 6 548 : 569
8 RBB München Iguanas 8 4 458 : 579
9 Roller Bulls Ostbelgien 8 2 393 : 637
10 BSC Rollers Zwickau 9 2 526 : 729

Ausblick

Am 23. November um 17:00 Uhr gilt es für die Rhine River Rhinos die nächsten wichtigen Punkte zuhause gegen die BG Baskets Hamburg einzufahren. (Foto: Thomas Navratil).

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Die offizielle Internetseite der Rhine River Rhinos finden Sie unter rhine-river-rhinos.de.

 

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