Bis kurz vor Spielende gestalteten Wiesbadens Dickhäuter in Sachsen das Spiel ausgeglichen. 4 Mal 10 Minuten waren aber ein wenig zu lang.

Die erste Aktion der Partie gehörte den Rhinos. Dank ank eines schnellen Dreipunktewurfs von Jim Palmer gingen sie mit 3:0 in Führung. Für die Hausherren war der Treffer ein Weckruf. Über en Ausgleich sind sie exzellent ins Spiel gekommen und zogen mit acht Punkten auf 8:3 davon. Mit  zwei Freiwurftreffer von Youngster Matthias Güntner sind die Kurstädter zurück ins Spiel gekommen.

„Matthias Güntner hat heute wieder seine ganze Klasse gezeigt und bewiesen, warum er einer der besten deutschen Nachwuchscenter ist.“ – Mirko Korder

Ein weiterer Freiwurferfolg von Center André Hopp und ein Korbleger von Tommie Lee Gray führten zum zwischenzeitlichen 8:8-Ausgleich. Ein Ergebnis und Match auf Augenhöhe, das sich bis zum Viertelende (17:18) durchzog und auch nach Spielende in Svenja Mayers Fazit einfloss: „Wir haben es geschafft, gut in die Partie zu starten und keine leichten Punkte des Gegners zuzulassen. Im 2 Viertel haben wir dann leider den Faden verloren und die einfachen Körbe nicht gemacht. Am Ende hat uns einmal mehr das ausbaubare Teamplay das Genick gebrochen.“

„Es war ein hart umkämpftes Spiel, das von viel Einsatz und Kampf geprägt war und das wir am Ende leider verloren haben.“ – Maurice Amacher

Die von der 2,5-Punkte-Spielerin angedeutete Anfangsnervosität der Gäste zog sich auch durch die zweiten zehn Minuten der Partie an der Mulde. Zwei schnelle Aktionen durch Jan Gans und Edgaras Ciaplinskas auf Seiten der Rollers zum 22:17, setzte die Rhinozerosse zu Beginn des Abschnitts leicht unter Druck. Einem Freiwurftreffer von Kapitän Maurice Amacher folgte ein Dreifachschlag der Hausherren zum 28:20. Zwar kämpften sich die Wiesbadener durch eine 8:2-Lauf an die Zwickauer heran (28:30), aber diese konterten die Drangphase der Rhinos gekonnt, um mit einer 36:28-Führung in die Kabine zu rollen.

„In der den kommenden zwei Wochen heißt es für alle Beteiligten, sich zu fokussieren und in den letzten zwei Spielen alles zu geben.“ – Mirko Korder

Der dritte Abschnitt sollte den Hessen gehören, die nach Wiederanpfiff zwei Treffer in Folge durch André Hopp und Jim Palmer einnetzten (32:36) und das Tempo und die Konzentration, wie vom Trainer gefordert, hochhielten. Mit offenen Visier duellierten sich nun beide Teams unter den Körben und aus der Mitteldistanz, wobei dir Rhinos das besser Ende für sich hatten und den Abschnitt mit 15:10 für sich entscheiden konnten.

„Wir hatten die Option das Aufeinandertreffen zu unseren Gunsten zu entscheiden. Leider haben wir uns in der wichtigen Phase der Partie durch externe Faktoren und Schiedsrichterentscheidungen beeinflussen lassen,“ – Marco Hopp

Auch das finale Viertel konnte das Kollektiv vom Rhein lange offen gestalten und das Ausscheiden ihres Centers André Hopp – nach seinem 5. persönlichen Foul – kompensieren. Fünf Minuten vor Ende der Partie befanden sich Palmer & Co. in Schlagdistanz (47:51), ehe eine 7:0-Run der Feuervögel zum 47:58 die Entscheidung brachte. Lediglich drei dünne Zähler markierten die Dickhäuter in den letzten 300 Sekunden der Partei, was in der Crunchtime einfach zu wenig war, um die Gastgeber noch ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Nach 40 gespielten Minuten mussten sich die Hessen mit 51:62 den Sachsen geschlagen geben.

Statistik

Viertelergebnisse: 17:18 | 11:18 | 15:10 | 8:16
Top-Scorer: Güntner (18), Hopp (11), Gray (8), Malsy (6), Palmer (5), Amacher (2).

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