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Abschluss von „Public Next“ im Heimathafen Wiesbaden: Interdisziplinäre Teams präsentieren Prototypen für nutzerzentrierte Verwaltungsservices.

„Public Next“-Abschluss: Neue Impulse für die Stadtverwaltung

Im Heimathafen Wiesbaden endete am Wochenende „Public Next“. Verwaltung, Kreativwirtschaft und Stadtgesellschaft entwickelten dabei Services neu: verständlicher, nutzerzentriert, erprobt. Das Projekt zeigt, wie Perspektivwechsel Prozesse beschleunigen und Vertrauen stärken – und warum Zusammenarbeit zum Standortfaktor wird.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 14 Stunden vor 0

Das war „Public Next“. Im Heimathafen zeigte sich, wie Servicedesign Verwaltung verständlicher, schneller und näher an den Menschen bringt.

Im Heimathafen Wiesbaden endete am Wochenende Public Next – und hinterlässt mehr als Folien, Post-its und gute Vorsätze. Das Innovationsprojekt zeigte, wie Verwaltung lernt, zuzuhören, zu testen und zu liefern. Über Monate arbeiteten Verwaltung, Kreativwirtschaft und Stadtgesellschaft zusammen an Services, die Menschen erreichen. Nicht später. Jetzt.

Vom Schalter zur Erfahrung

Im Zentrum standen konkrete Fragen aus der Praxis. Wie bleiben Bewegungsangebote für Seniorinnen und Senioren niedrigschwellig? Wie werden standesamtliche Abläufe klarer? Wie wächst das Zukunftswerk als Innovationsplattform? Wie kommen Besucher im Jobcenter schneller ans Ziel? Und wie öffnet Verwaltung Räume für demokratische Teilhabe? Die Teams näherten sich diesen Themen nicht mit Verordnungen, sondern mit Perspektivwechseln. Sie beobachteten Wege, hörten Geschichten, bauten Prototypen. Verwaltung wurde hier zur Erfahrung.

Interdisziplinär, nicht hierarchisch

Mitarbeitende der Stadt, Kreative und Bürger dachten gemeinsam. Sie stritten konstruktiv, verwarfen Entwürfe, verbesserten Abläufe. Das Ergebnis sind: greifbare Ideen, verständliche Kommunikation, vereinfachte Prozesse. Die Beteiligten verlißen die Komfortzone – und gewannen Tempo. Der Ton blieb sachlich, die Haltung offen.

Stimmen aus dem Projekt

„Gute Verwaltungsservices entstehen dort, wo wir die Perspektive der Menschen ernst nehmen“, sagt Maral Koohestanian, Dezernentin für Smart City, Europa und Ordnung, im nachhinein. „Public Next zeigt, wie gemeinsames Entwickeln Vertrauen schafft und Alltag erleichtert.“

Für den Gastgeber betont Dominik Hofmann, Mitgründer des Heimathafen Wiesbaden: „Hier entstehen keine Lösungen von der Stange. Wir lernen, probieren und entwickeln weiter. Genau so wächst Innovation.“ Aus Servicedesign-Sicht ergänzt Svenja Bickert-Appleby von New Order Design: „Wenn Prozesse aus Nutzersicht gedacht werden, werden sie verlässlich und alltagstauglich.“

Wirkung, die bleibt

Zu den Ergebnissen zählen neue Ansätze für verständliche Kommunikation, schlankere Abläufe und mehr Transparenz. Wichtig ist auch die Methode: Zusammenarbeit auf Augenhöhe, Tests im echten Betrieb, Lernen im Tun. Diese Haltung soll bleiben – und wachsen. Die Stadt plant, die Ansätze mit dem Zukunftswerk Wiesbaden fortzuführen.

Symbolfoto @2026 AI / Wiesbaden lebt!

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Mehr zum Projekt Public Next.

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