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Zukunftswerk fragt Wie könnte eine Wiesbaden Stadt-App aussehen?.

Wiesbaden fragt nach: Wie soll die neue Stadt-App aussehen?

Wiesbaden denkt digital und lädt die Stadtgesellschaft ein, mitzureden: Eine Online-Umfrage und ein Workshop im Zukunftswerk sollen klären, ob eine zentrale Stadt-App kommt. Bürgerinnen und Bürger zeigen, was sie im Alltag wirklich brauchen – von Servicefunktionen bis Freizeitideen.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 2 Monaten vor 0

Bamberg-App, Osnabrück-App oder Rheinlandpfalz-App. Mit Apps möchten Städte den Alltag erleichtern. Auch Wiesbaden dnekt darüber nach: über eine „Stadt-App“.

Wiesbaden prüft, wie digital der Alltag künftig laufen soll – und lässt die Stadtgesellschaft direkt mitgestalten. Eine mögliche zentrale Stadt-App steht im Raum, doch bevor Entwickler mit Skizzen beginnen, bittet die Verwaltung um ehrliche Rückmeldungen. Die Online-Befragung läuft bereits und lädt dazu ein, Bedürfnisse, Gewohnheiten und Prioritäten offenzulegen. Terminbuchungen, Meldungen an Ämter, Freizeitkarten oder Hinweise zur Müllabfuhr? Alles kommt auf den Tisch.

Zukunftswerk, kurz gefasst

Workshop – Bürgerbüro sowie Fahrerlaubnis- und Zulassungsbehörde stellen sich vor
Wann: Mittwoch, 3. Dezember 2025, 14:00 bis 15:30 Uhr
Wo: Zukunftswerk im LuisenForum, Kirchgasse 6, 65185 Wiesbaden

Workshop statt Wunschzettel – damit die Ideen nicht nur den Bildschirm füllen und Wiesbandener sich gleich i Diskurs einbringen können, öffnet am Mittwoch das Zukunftswerk im Luisenforum seine Türen. Zwei Stunden überlegen Bürgerzusammen, welche Funktionen im Alltag wirklich helfen und wie eine solche App aussehen müsste, damit sie nicht auf dem Handy verstaubt. Humorvoll formuliert: Niemand braucht eine App, die wie ein digitales Weihnachtsgeschenk wirkt, das nach zwei Tagen in der Schublade verschwindet.

Im Workshop entstehen konkrete Szenarien: Wie gelingt ein Behördentermin ohne Sucherei? Welche Infos müssen sofort sichtbar sein? Wie navigiert man durch städtische Angebote, ohne in Daten zu versinken? Das Team der Smart-City-Abteilung sammelt alles, prüft Machbarkeit und Prioritäten.

Entscheidung 2026 – mit Blick auf den Alltag

Alle Rückmeldungen fließen in ein Entwicklungskonzept ein, das im ersten Quartal 2026 bewertet wird. Danach entscheidet die Stadt, ob und in welchem Umfang eine App umgesetzt wird. Die zuständige Dezernentin Maral Koohestanian betont, dass digitale Projekte nur dann funktionieren, wenn sie von Anfang an nah am Leben der Menschen entstehen.

Wiesbaden wagt damit einen digitalen Schritt, der nicht von oben verordnet wird, sondern aus der Mitte der Stadt wächst. Der Prozess zeigt: Zukunft lässt sich planen – aber nur, wenn viele mitdenken.

Symbolfoto ©2025 AI / Wiesbaden lebt!

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