Wiesbaden wählt neu: 42 Kandidierende treten an, um den Kulturbeirat zu prägen und die kulturelle Zukunft der Stadt aktiv mitzugestalten.
Wiesbaden bringt seine Kulturszene in Bewegung. Für die kommende Wahl zum Kulturbeirat haben sich 42 Kandidierende gemeldet – und zeigen, wie breit die kulturelle Landschaft der Stadt tatsächlich wirkt. Malerinnen, Musiker, Literaten, Organisatorinnen: Sie alle wollen nicht nur gestalten, sondern auch mitreden. Alle Kandidateb erfüllen die Formalien, und die Geschäftsstelle hat sie alle zur Wahl zugelassen. Jeder einzeln bewirbt sich für einen der sieben spartengebundene Sitze sowie die sechs weiteren Plätze, die unabhängig von Sparten besetzt werden.
Die Kandidierenden für die Kulturbeiratswahl 2026
Bildende Kunst
Lavinia Baumstark, Titus Grab, Ralf Haberich, Sabine Schuchart, Dr. Christa Sturm
Darstellende Kunst
Micki Bertling, Susanne Müller, Elena O’Connor
Film, Fotografie und elektronische Medien
Nadine Tannreuther, Andrea Wink
Kulturelles Erbe, Stadtgeschichte und Brauchtum
Dr. Tanja Bernsau, Philipp Grillich, Ann-Kathrin Hartenbach, Harald Kuntze
Literatur
Alexander Pfeiffer
Musik
Clemens Bosselmann, Saskia Osterhold, Peter Reese, Sabine Schulz, Christian Strauß, Danilo Tepsa, Jan-Filip Tupa
Soziokultur
Marian Drabosenik, Marianne Friedrich, Arnd Mommsen, Tatjana Aleksandrovna Schneider
Spartenunabhängigen Plätze
Anja Baumgart-Pietsch, Moritz Buch, Herbert Cartus, Dirk Fellinghauer, Lena Flügge, Hendrik Heim, Francesca Herget, Steven Kramer, Philline Kuhl, Sören Kunz, Marta Moneva-Enchev, Fabienne Müller, Dr. Helmut Müller, Dr. Wayne Nelson, Mirco Radtke, André Werner
Bühne frei für alle Sparten
Die Liste liest sich wie ein Streifzug durch die kulturellen Räume der Stadt. In der Bildenden Kunst treten mehrere Positionen gegeneinander an, während in der Musik besonders viele Stimmen um Einfluss ringen. Literatur bleibt konzentriert, Soziokultur dagegen vielfältig. Auch Film, Fotografie und digitale Medien melden sich zu Wort – ein Zeichen dafür, dass sich Kultur längst nicht mehr nur auf klassische Formate beschränkt. Gleichzeitig halten Stadtgeschichte und Brauchtum ihre Plätze im Diskurs.
Abstimmen wird digital
Erstmals entscheidet Wiesbaden online. Vom 27. Mai bis zum 23. Juni, 16 Uhr, können Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren ihre Stimmen abgeben. Wer teilnehmen will, beantragt zuvor die Zugangsdaten – ebenfalls digital. Dieser Schritt öffnet die Wahl. Er senkt Hürden, beschleunigt Abläufe und bringt die Entscheidung näher an den Alltag der Menschen.
Kultur als gemeinsames Projekt
Der Kulturbeirat berät die Stadt, setzt Impulse, spiegelt Entwicklungen. Wer hier sitzt, beeinflusst, wie Wiesbaden Kultur denkt – und lebt. Mit 42 Kandidierenden zeigt sich: Das Interesse wächst. Die Szene drängt nach vorn, diskutiert, mischt sich ein. Jetzt liegt es an den Wählerinnen und Wählern, diese Stimmen zu bündeln.
Archivoto oben @2018 Wiesbaden lebt!
Weitere Nachrichten aus dem Stadtteil Mitte lesen Sie hier.
Die Internetseite des Kulturbeirats finden Sie unter www.kulturbeirat-wiesbaden.de.



Kulturbeirat ringt um Räume und Erinnerung
Ergebnis Jugendparlamentswahl: Das Jugendparlament steht
Briefwahl zur Kommunalwahl: Gleich handeln, sonst zählt die Stimme nicht
Tanzhaus, Modellprojekt Infobox, Walhalla
Wahlfieber, Waldpreis, Wandel: Was 2025 Wiesbaden prägte
Kulturbeirat: Wiesbadens Kulturkompass tagt öffentlich 
