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Kulturbeirat

Kulturbeiratswahl: 42 Namen, eine Stadt entscheidet

42 Kandidierende treten zur Wahl des Kulturbeirats in Wiesbaden an. Von Kunst bis Soziokultur reicht das Spektrum. Erstmals stimmen Bürgerinnen und Bürger online ab – und entscheiden, wer künftig die kulturelle Entwicklung der Stadt mitprägt und neue Impulse setzt.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 4 Tagen vor 0

Wiesbaden wählt neu: 42 Kandidierende treten an, um den Kulturbeirat zu prägen und die kulturelle Zukunft der Stadt aktiv mitzugestalten.

Wiesbaden bringt seine Kulturszene in Bewegung. Für die kommende Wahl zum Kulturbeirat haben sich 42 Kandidierende gemeldet – und zeigen, wie breit die kulturelle Landschaft der Stadt tatsächlich wirkt. Malerinnen, Musiker, Literaten, Organisatorinnen: Sie alle wollen nicht nur gestalten, sondern auch mitreden. Alle Kandidateb erfüllen die Formalien, und die Geschäftsstelle hat sie alle zur Wahl zugelassen. Jeder einzeln bewirbt sich für einen der sieben spartengebundene Sitze sowie die sechs weiteren Plätze, die unabhängig von Sparten besetzt werden.

Die Kandidierenden für die Kulturbeiratswahl 2026

Bildende Kunst
Lavinia Baumstark, Titus Grab, Ralf Haberich, Sabine Schuchart, Dr. Christa Sturm

Darstellende Kunst
Micki Bertling, Susanne Müller, Elena O’Connor

Film, Fotografie und elektronische Medien
Nadine Tannreuther, Andrea Wink

Kulturelles Erbe, Stadtgeschichte und Brauchtum
Dr. Tanja Bernsau, Philipp Grillich, Ann-Kathrin Hartenbach, Harald Kuntze

Literatur
Alexander Pfeiffer

Musik
Clemens Bosselmann, Saskia Osterhold, Peter Reese, Sabine Schulz, Christian Strauß, Danilo Tepsa, Jan-Filip Tupa

Soziokultur
Marian Drabosenik, Marianne Friedrich, Arnd Mommsen, Tatjana Aleksandrovna Schneider

Spartenunabhängigen Plätze
Anja Baumgart-Pietsch, Moritz Buch, Herbert Cartus, Dirk Fellinghauer, Lena Flügge, Hendrik Heim, Francesca Herget, Steven Kramer, Philline Kuhl, Sören Kunz, Marta Moneva-Enchev, Fabienne Müller, Dr. Helmut Müller, Dr. Wayne Nelson, Mirco Radtke, André Werner

Bühne frei für alle Sparten

Die Liste liest sich wie ein Streifzug durch die kulturellen Räume der Stadt. In der Bildenden Kunst treten mehrere Positionen gegeneinander an, während in der Musik besonders viele Stimmen um Einfluss ringen. Literatur bleibt konzentriert, Soziokultur dagegen vielfältig. Auch Film, Fotografie und digitale Medien melden sich zu Wort – ein Zeichen dafür, dass sich Kultur längst nicht mehr nur auf klassische Formate beschränkt. Gleichzeitig halten Stadtgeschichte und Brauchtum ihre Plätze im Diskurs.

Abstimmen wird digital

Erstmals entscheidet Wiesbaden online. Vom 27. Mai bis zum 23. Juni, 16 Uhr, können Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren ihre Stimmen abgeben. Wer teilnehmen will, beantragt zuvor die Zugangsdaten – ebenfalls digital. Dieser Schritt öffnet die Wahl. Er senkt Hürden, beschleunigt Abläufe und bringt die Entscheidung näher an den Alltag der Menschen.

Kultur als gemeinsames Projekt

Der Kulturbeirat berät die Stadt, setzt Impulse, spiegelt Entwicklungen. Wer hier sitzt, beeinflusst, wie Wiesbaden Kultur denkt – und lebt. Mit 42 Kandidierenden zeigt sich: Das Interesse wächst. Die Szene drängt nach vorn, diskutiert, mischt sich ein. Jetzt liegt es an den Wählerinnen und Wählern, diese Stimmen zu bündeln.

Archivoto oben @2018 Wiesbaden lebt!

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Die Internetseite des Kulturbeirats finden Sie unter www.kulturbeirat-wiesbaden.de.

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