Der Wunschzettel war abgearbeitet. Mit zwei Säcken bepackt, hat der Nikolaus im Jugendhilfezentrum Johannesstift viele Kinderaugen zum Kullern gebracht. Die Freude war groß.

Eine besondere Überraschung gab es für die Kinder, die im Mutter/Vater-Kind-Haus „Jugendhilfezentrum Johannesstift“ in der Platter-Straße in Wiesbaden wohnen. Zu der Zeit, zu der Kinder und Eltern üblicherweise ihre geputzten Schuhe vor die Türe stellen,  kam bereits der Nikolaus. Begleitet wurde er von Hessens Landtagspräsidentin Astrid Wallmann, die sich über den gemeinsamen Besuch sehr freute.

„Was gibt es Schöneres als in strahlende Kinderaugen zu blicken? Der Besuch des Nikolaus‘ ist eine liebgewonnene Tradition. Sie stimmt uns auf Weihnachten ein und lässt Kinderherzen höherschlagen. Schön, dass wir dies auch bei unserem Besuch erleben und den Kindern eine Freude bereiten konnten.“ – Astrid Wallmann

Hessen Landtagspräsidentin half dem Nikolaus beim Verteilen kleiner Geschenke und erinnerte dabei an die Botschaft, die mit dem Leben des Heiligen verknüpft ist: Seine Werte, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft, seien wichtig für das soziale und friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Deshalb müssen wir im Alltag diese Werte auch leben. Dies tun die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendzentrum Johannesstift in vorbildlicher Weise. Mit großem Engagement und viel Fürsorge würden sie sich das ganz Jahr über um die Kleinsten und ihre Eltern sorgen, so Wallmann.

„Nichts ist wichtiger, als Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen und jungen Müttern und Vätern dabei mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ihr Einsatz für das Wohl der Kinder und ihrer Eltern verdient unsere Wertschätzung und unseren Respekt.“ – Astrid Wallmann

Im Mutter/Vater-Kind-Haus erhalten minderjährige Schwangere sowie Mütter und Väter im Alter bis 21 Jahre eine intensive stationäre Unterstützung bei der Pflege, Förderung und Erziehung ihres Kindes. Sie werden unterstützt in der Übernahme der Elternrolle, damit der Tagesablauf gelingt und gute Entwicklungsbedingungen für das Kind garantiert sind. Darüber hinaus werden junge Mütter dabei unterstützt, persönliche Ziele zu entwickeln und Wünschen nachzugehen: beispielsweise dabei, Jura zu studieren. Astrid Wallmann danke den 15 Mitarbeitern der katholischen Einrichtung für ihr Engagement und überreichte Sandra Behrend, mit der sie sich intensiv über das Johannis Stift austauschte, bei ihrem Besuch eine finanzielle Unterstützung über 500 Euro aus Lottomitteln der Kanzlei des Hessischen Landtages.

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Seit 1907 existiert die das Jugendhilfezentrum Johannesstift in der Platter Straße: schon damals als als Zufluchtshaus für gefährdete Mädchen und Kinder, – seinerzeit oft sogenannte gefallene Mädchen, Dienstmädchen. Nach der teilweisen Zerstörungwurde es nach dem Zweiten Weltkrieg saniert, aufgebaut und erweitert. Mit Beginn der pädagogischen Reformdiskussion wurde das Johannes Stift in den 60er Jahren umstrukturiert. 2001 übernimmt die Jugendhilfezentrum Johannesstift GmbH von der Wiesbadener Jugendhilfegesellschaft mbH die Trägerschaft des Stifts.

Foto oben ©2022 JL / Wiesbaden Lebt!

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Die Internetseite der Johannisstoft Jugendzentrum  finden Sie unter www.johannesstift.de.

 

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