Künstler aus Wiesbaden und Kfar Saba zeigen im Rathaus die Ausstellung „Mensch bleiben“. Ein Projekt über Hoffnung, Resilienz und Menschlichkeit.
Im Foyer des Wiesbadener Rathauses entsteht für einige Tage ein Ort der Begegnung. Bilder, Farben und Fotografien erzählen von Hoffnung, Resilienz und Menschlichkeit. Unter dem Titel „Mensch bleiben. Positiv sein in dunklen Zeiten“ zeigt ein internationales Ausstellungsprojekt Werke von Künstlern aus Wiesbaden und der israelischen Partnerstadt Kfar Saba.
Neues Rathaus, kurz gefasst
Ausstellung – Mensch bleiben. Positiv sein in dunklen Zeiten
Eintritt: frei
Wann: Dienstag, 17. März bis Freitag 28. März 2026
Vernissage: Dienstag, 17. März 2026, 18:00 Uhr
Öffnungszeiten: Mo–Fr 7:00 – 18.30 Uhr, Sa 9:00 – 15:00 Uhr
Wo: Rathaus, Rathausfoyer, Schloßplatz 6, 65183 Wiesbaden
Am Dienstag, 17. März, um 18 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende die Ausstellung im Rathaus. Mit initiiert wurde das Projekt vom Freundeskreis Kfar Saba, der zugleich die langjährige Verbindung zwischen beiden Städten pflegt. Damit wird im Rathausfoyer die Reihe gemeinsamer Ausstellungen fortgesetzt, die immer wieder seit 2013 stattfinden. Ausgangspunkt ist eine Initiative von Amnon Tischler und Ute Kilian, die damit künstlerischen Austausch zwischen Wiesbaden und der Partnerstadt Kfar Saba anstoßen wollten.
Das Konzept beruht auf zwei großen Gemeinschaftsarbeiten. Viele einzelne Werke fügen sich dabei zu zwei Gesamtkunstwerken zusammen. Kuratiert werden die Arbeiten von Erez Uzan, Kunstdozent an der Hochschule Beit Berl bei Kfar Saba.
Die Frage nach Menschlichkeit
Der Titel der Ausstellung greift ein Zitat der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer auf: „Mensch bleiben.“ Die Künstler reagieren damit auf eine Welt, die Konflikte, Unsicherheit und gesellschaftliche Spannungen erlebt. Bilder, Fotografien und grafische Arbeiten zeigen Zweifel, Hoffnung und Widerstandskraft und stellen damit eine zentrale Frage: Wie gelingt es Menschen, Zuversicht zu bewahren, wenn dunkle Zeiten den Alltag prägen?
Kunst liefert darauf keine einfachen Antworten. Sie lädt dazu ein, zuzuhören, hinzusehen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Kunst als Brücke
Gerade weil die israelischen Künstler nicht persönlich nach Wiesbaden reisen können, erhält die Ausstellung mit den gezeigten Areiten eine zusätzliche Bedeutung. Sie überbrücken Distanz und politische Spannungen. Sie zeigen, wie Kunst Dialog ermöglicht und Empathie stärkt.
Symbolfoto – Malven, Öl auf Leinwand ©2026 Julia Belot
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