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Symbolfoto, neues Polizeipräsidium am Petersweg

Neuer Polizeistandort in Wiesbaden soll am Petersweg entstehen

Wiesbaden plant einen zentralen Polizeistandort am Petersweg. Drei bisher getrennte Einheiten sollen zusammengeführt werden, um Kommunikation zu verbessern, Einsatzabläufe zu optimieren und Synergien zwischen Technik, Ausbildung und Einsatzleitung zu schaffen. Die Umsetzung erfolgt in mehreren Bauabschnitten bis in die 2030er Jahre.

Volker Watschounek 2 Monaten vor 0

Die Polizei bündelt Kräfte am Petersweg. Effiziente Abläufe, kurze Wege und moderne Strukturen sollen die Sicherheit in Wiesbaden stärken.

Die hessische Polizei plant einen zentralen Standort im Gewerbegebiet Petersweg-Ost. Bisher auf drei Standorte verteilte Einheiten sollen hier zusammengeführt werden. Ziel ist es, die Kommunikation zwischen den Abteilungen zu verbessern, Abläufe effizienter zu gestalten und langfristig die Sicherheit der Stadt zu erhöhen. Land und Stadt befinden sich aktuell in Verhandlungen über den Kauf von rund 24,5 Hektar städtischer Fläche.

Effizienz durch Zusammenlegung

Innenminister Professor Dr. Roman Poseck unterstreicht die strategische Dimension: „Die Bündelung unserer Polizeikräfte an einem Standort ist ein bedeutender Schritt hin zu zukunftsorientierten Sicherheitsstrukturen. Effizientere Abläufe und kürzere Kommunikationswege stärken die Zusammenarbeit vor Ort.“ Finanzminister Professor Dr. Alexander Lorz ergänzt: „Kurze Wege und direkter Austausch erleichtern die Arbeit der Beamtinnen und Beamten. Gleichzeitig ist die Maßnahme wirtschaftlich sinnvoll.“

Die Umsetzung des Projekts erfolgt in mehreren Bauabschnitten und zieht sich voraussichtlich bis in die 2030er Jahre. Damit wird nicht nur die räumliche Nähe der Polizeieinheiten verbessert, sondern auch langfristig ein moderner und nachhaltiger Arbeitsstandort geschaffen.

Stadtentwicklung und Perspektiven

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sieht in dem Projekt auch Chancen für die Stadtentwicklung: Freiwerdende Liegenschaften im Stadtgebiet könnten künftig neue Bau- und Gewerbeprojekte ermöglichen. Zugleich betont er, dass der Wegfall von Flächen im Petersweg für die Stadt wirtschaftlich spürbar sei und die Unterstützung des Landes bei der Ausweisung neuer Gewerbegebiete erforderlich ist.

Ein Standort für die Zukunft

Am Petersweg sollen das Hessische Polizeipräsidium für Technik, das Polizeipräsidium Einsatz und die Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit untergebracht werden. Die Zusammenführung schafft Synergien in Ausbildung, Einsatzvorbereitung und Technikentwicklung. Die Polizei kann dadurch effizienter agieren, Ressourcen schonen und die Qualität ihrer Arbeit erhöhen.

Fragen & Antworten zum Standort Petersweg

1. Was ist das Ziel des Grundstückskaufs im Gewerbegebiet Petersweg?
Das Land Hessen möchte einen zentralen Standort für die hessische Polizei schaffen. Drei bisher getrennt im Stadtgebiet verteilte Einheiten – das Hessische Polizeipräsidium für Technik, das Polizeipräsidium Einsatz und die Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit – sollen zusammengeführt werden. Ziel ist es, Wege zu verkürzen, Kommunikation zu verbessern und die Einsatzfähigkeit der Polizei langfristig zu steigern. Die Grundstücksfläche beträgt rund 24,5 Hektar, der Kaufpreis liegt bei etwa 52 Millionen Euro. Die Umsetzung erfolgt in mehreren Bauabschnitten, die bis in die 2030er Jahre geplant sind.

2. Welche Einrichtungen ziehen an den neuen Standort?
Am Petersweg sollen drei zentrale Institutionen der Hessischen Polizei untergebracht werden:

Das Hessische Polizeipräsidium für Technik,
Das Hessische Polizeipräsidium Einsatz,
Die Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit.
Die Bündelung dieser Einrichtungen schafft Synergien in Ausbildung, Einsatzplanung und Technikentwicklung und ermöglicht moderne, funktionale Arbeitswelten.

3. Wann kann der Kaufvertrag abgeschlossen werden?
Der Kauf der städtischen Flächen kann erst erfolgen, nachdem sowohl die Stadtverordnetenversammlung als auch der Haushaltsausschuss des Landtags dem Verkauf zugestimmt haben. Voraussichtlich wird die Stadtverordnetenversammlung am 20. November über den Verkauf entscheiden, danach folgt die Entscheidung im Landtag. Erst nach beiden Zustimmungen kann der Grundstückskauf rechtskräftig vollzogen werden.

4. Welchen Mehrwert bringt die Zusammenlegung für die Polizei und die Bürger?
Die Zusammenlegung zentraler Einheiten schafft:

kürzere Kommunikationswege zwischen Behörden,
effizientere Abläufe in Ausbildung und Einsatzplanung,
modern ausgestattete Arbeitsplätze für die Beamten,
bessere Nutzung von Ressourcen und Synergien in Technik und Verwaltung.

5. Was befindet sich derzeit auf den Grundstücken am Petersweg?
Die Flächen sind aktuell als Gewerbegebiet ausgewiesen, aber weitgehend unbebaut. Mit dem Verkauf an das Land Hessen werden sie künftig zum Standort für die Polizei entwickelt.

Symbolfoto – Neues Polizeipräsidium am Petersweg ©2025 AI / Wiesbaden lebt

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