Der japanische Architekt Fumihiko Maki hat es entworfen. Die Frankfurter Architekten von schneider+schumacher setzen es um. Gemeint ist das neue Kunstmuseum an der Wilhelmstraße 1.

Die Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung hat die Norsk Deutschland AG als Berater mit der Überwachung bei der Umsetzung des Museumsneubaus an der Wilhelmstraße 1 beauftragt. Ein entsprechender Vertrag wurde durch den Vorstand der Stiftung, Reinhard Ernst, und den CEO der NORSK Deutschland AG, Thomas Schulze Wischeler, unterzeichnet.

Bis Anfang 2022 soll in der Wiesbadener Innenstadt ein außergewöhnliches Museumsgebäude mit über 8.000 qm Gesamtfläche und 2.000 qm Ausstellungsfläche entstehen, das unter anderem die Sammlung des Unternehmers und passionierten Kunstsammlers Reinhard Ernst der Öffentlichkeit zugänglich machen wird. Der Bauantrag wurde im Januar 2019 eingereicht, die Bauarbeiten sollen im Herbst beginnen. Das Team der Norsk Deutschland AG wird die Stiftung bei der Planung und Umsetzung des Museumsbaus beraten und den Bauherrn bei der Erreichung der wirtschaftlichen, technischen und zeitlichen Projektziele unterstützen.

„Ich bin erleichtert, dass unsere Vision nach langer und gründlicher Vorarbeit nunmehr konkrete Gestalt annimmt. Mit der Norsk Deutschland AG haben wir einen Partner gewonnen, dessen Mitarbeiter unter anderem beim Kureck in Wiesbaden ihre Kompetenz bereits heute unter Beweis gestellt haben. Ich bin überzeugt, dass uns die Unterstützung der Norsk helfen wird, unser außerordentlich anspruchsvolles Projekt erfolgreich umzusetzen.“ – Reinhard Ernst

Neben Leihgaben von Museen und Sammlungen aus aller Welt bildet die Sammlung Reinhard Ernst mit über 700 Gemälden und Skulpturen den Grundstock der künftigen Ausstellungen. Schwerpunkte der Sammlung sind ausschließlich abstrakte deutsche und europäische Nachkriegskunst, abstrakte japanische Kunst – vornehmlich der „Gutai-Gruppe“ – und abstrakter amerikanischer Expressionismus.

„Die Beauftragung seitens der Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung zur Unterstützung im Rahmen der Realisierung dieses exponierten Gebäudes ist für unser Unternehmen eine Bestätigung der Professionalität und Leistungsfähigkeit.“ – Thomas Schulze Wischeler: 

Für die Gestaltung des Museums hat Ernst seinen Freund Fumihiko Maki, einen der international bedeutendsten Architekten, gewinnen können. Der 1928 geborene Japaner hat für seine Arbeit schon viele Auszeichnungen erhalten, dazu zählt auch der Pritzker-Preis – die weltweit größte Anerkennung für Architekten. Maki hat zahlreiche Museen und mehrere Kulturbauten entworfen. Doch auch seine Wohn- und Bürogebäude haben Maßstäbe gesetzt – so z. B. das Spiral Building in Tokio oder das 4 World Trade Center auf dem Ground Zero in New York. Für die Umsetzung der Entwürfe und Ideen Makis wurde das renommierte Frankfurter Architekturbüro schneider+schumacher gewonnen.

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