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Kurt Biedenkopf: CDU Landesverband Sachsen / Empfang zum 80. Gebutstag von Kurt Biedenkopf/ 29. Januar 2010 / ICC Dresden / Foto: Thomas Kretschel

Ministerpräsident Volker Bouffier zum Tod von Kurt Biedenkopf

Kurt Biedenkopf ist am 12. August im Alter von 91 Jahren in Dresden gestorben. Er galt als der intellektuelle Antreiber der behäbigen Kohl-CDU. Sein Wort hatte Gewicht – als Mahner, gleich wohl als vernichtender Kritiker. Parteifreunde sahen ihn als ein „Besserwisser“.

Volker Watschounek 3 Jahren vor 0

„Er war Symbolfigur der Deutschen Einheit und ein prägender Politiker im wiedervereinigten Deutschland. Was er sagte, hatte Gewicht – nicht nur in Sachsen.“ Kurt Biedenkopf!

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier hat betroffen auf den Tod von Kurt Biedenkopf reagiert. Der Tod des ersten Ministerpräsidenten von Sachsen, Kurt Biedenkopf, trifft mich sehr. Biedenkopf hat nicht nur in der alten Bundesrepublik gewirkt, vor allem im wiedervereinigten Deutschland war er ein prägender Politiker. Er war Mitgestalter und Symbolfigur der Deutschen Einheit, ein ,homo politicus‘, Freund und vor allem Mensch, unterstrich Bouffier am Freitag in Wiesbaden und sprach der Familie und den Angehörigen sein Beileid aus

„Er hat sich immer, auch in hohem Alter, in die politischen Diskussionen eingebracht und seine Stimme erhoben. Was er sagte, hatte Gewicht.“ – Ministerpräsident Volker Bouffier

Der Freistaat Sachsen, aber vor allem auch Deutschland verliere einen stets wachsamen Politiker mit klugen Ideen, Weitsicht und Sachverstand, so Bouffier weiter. Auch zu Hessen habe der Verstorbene einen Bezug gehabt. Ab 1945 besuchte Biedenkopf das heutige Max-Planck-Gymnasium in Groß-Umstadt und legte dort 1949 das Abitur ab. Von 1990 bis 2002 war er Ministerpräsident von Sachsen. Der Politiker starb am Donnerstagabend im Alter von 91 Jahren im Kreis seiner Familie.

Zur Person Kurt Biedenkopf

Kurt Hans Biedenkopf, (* 28. Januar 1930 in Ludwigshafen am Rhein; † 12. August 2021 in Dresden) war ein deutscher Jurist, Hochschullehrer und Politiker der CDU. Von 1990 bis 2002 war er nach der Wiedervereinigung der erste Ministerpräsident des Freistaates Sachsen. Daneben engagierte sich Biedenkopf unter anderem im Vorstand der Deutschen Nationalstiftung und war bis zu seinem Tod ihr Ehrensenator. Für seine politischen und sozialen Verdienste wurde er beispielsweise 1993 mit dem Hans-Böckler-Preis des DGB ausgezeichnet.

Biedenkopf interessierte sich in seiner Freizeit für Modelleisenbahnen. Er hatte vier Kinder aus erster Ehe, die 1978 geschieden wurde. Sein Sohn Sebastian ist Chefjurist bei Bosch, seine Tochter Susanne Biedenkopf-Kürten ist Redaktionsleiterin beim ZDF und verheiratet mit Stefan Kürten. 1979 heiratete Biedenkopf die ebenfalls geschiedene Ingrid Kuhbier.

Foto oben ©2021 Von Thomas Kretschel / kairospress – CDU Sachsen, CC BY-SA 3.0

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Ein Porträt von Kurt Biedenkopf der Konrad Adenauer Stiftung finden Sie unter www.kas.de

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.