Insgesamt gibt es in Wiesbaden 65 Lieferzonen zum Be- und Entladen. In den nächsten Jahren kommen 60 dazu. Schilder machen den kleine Unterschied.

Wiesbadens Lieferzonen sind online einsehbar. Mit dem Lieferzonenkataster bildet die Landeshauptstdat ihre 44 Lieferzonen zentral, gebündelt und online ab. Dafür wurden 44 Zonen mit Adresse, Länge, Verkehrszeichen und Zeiten erfasst. Insgesamt sind 65 eingetragen; einige werden noch überprüft. Seit 2020 seien 22 neue Bereiche hinzugekommen und wes werden immer mehr, erklärt Wiesbaden Dezernent für Bauen und Verkehr Andreas Kowol.

„Das Lieferzonenkataster ist ein weiterer Schritt in Richtung digitale Stadtverwaltung: Nicht nur Bürger, sondern vor allem auch Lieferdienste und andere Unternehmen können im Geoportal nachschauen, wo sich die nächste Lieferzone befindet und wie sie beschildert ist.“ – Andreas Kowol

Eine einheitliche Beschilderung oder Ausweisung gibt es nicht. Je nach Standort sind die Lieferzonen unterschiedlich kenntlich gemacht. Das hat auch den Erhebungsprozess deutlich erschwert weiß Kowol. Der war sehr komplex. Viele Standorte mussten von Mitarbeitern der Stadt persönlich in Augenschein genommen und die Angaben anschließend digitalisiert werden.

„Die Lieferzonen kommen nicht nur denjenigen, die be- und entladen möchten, zugute: Letztendlich profitieren alle von einem flüssigeren Verkehr und größerer Verkehrssicherheit und davon, wenn weniger in zweiter Reihe oder auf Rad- und Gehwegen gehalten wird.“ – Andreas Kowol

Zu Beginn wurden innerstädtische Hotspots identifiziert, an denen neue Zonen eingerichtet wurden oder noch werden. Anschließend wurden die innenstadtnahen Quartiere berücksichtigt. Das Stufenkonzept für nachhaltige Stadtlogistik sieht vor, bis 2025 weitere 60 Zonen einzurichten. Alle neuen Lieferzonen erhalten eine einheitliche türkisblaue Markierung und Halteverbot-Beschilderung; Anliegerparken ist in der Regel nachts erlaubt. Achtung: Hier müssen Autofahrer acht geben, ab wann as Halteverbot gilt und morgens unter Umändern früh genug fort sein.

Neue Standorte

Die Standorte werden unter anderem am Runden Tisch Stadtlogistik diskutiert, zu dem das Kompetenzteam Stadtlogistik im Tiefbau- und Vermessungsamt zweimal jährlich einlädt. Sobald Beschlüsse der Ortsbeiräte vorliegen, kann mit der Planung für neue Lieferzonen begonnen werden.

Lieferzonenkataster in Wiesbaden


Bleibt der Bereich leer, hat die Stadt es unterbunden, Ire Seiten als iFraem-Lösung zur Verfügung zu stellen. In dem Fall bleibt nichts anderes übrig, als das Lieferzonenkataster im Geoportal unter geoportal.wiesbaden.de/kartenwerk/application/lieferzonen aufzurufen.

Foto oben ©2023 LH Wiesbaden

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Weitere Informationen zum Projekt Nachhaltige Stadtlogistik finden Sie unter www.wiesbaden.de.

 

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