Seit November zeigt das Stadtmuseum eindrucksvoll, was Nassaus Fürsten und Bürger zur Ausbreitung und Festigung des Protestantismus geleistet haben.

Es ist eigentlich schon längst zu spät für diese Ausstellung. Das Reformationsjahr hat bereits am 31. Oktober sein offizielles Ende bereits gefunden. Die in der Ausstellung präsentierten Zeugen der Zeit haben das Datum aber auch überdauert – und so ist es nie zu spät, sich den Zeichen der zeit zu widmen.

sam – Stadtmuseum am Markt, kurz gefasst

Ausstellung – „Impulse – Nassau im Spannungsfeld der Konfessionen“
Wann: 22. November 2017 bis 13. März 2018
Führung: 8. Mai 2018, 19 uhr
Eintritt: Erwachsene 5,00 Euro, ermäßig 3,00 Euro, Kinder- und Jugendliche frei
Wo: sam – Stadtmuseum am Markt, Marktplatz 3, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Das findet auch die Kuratorin Johanna Körner. Sie hat viel zu berichten und bereits in den letzten Monaten jeden Ausflug in die spätmittelalterliche Glaubenswelt interessant und unterhaltsam gestaltet. Die Sonderführung am 8. Mai wird diesen in nichts nachstehen. Besonders, weil die Kuratorin rückblickend auch Neues einbringen kann.

 „Vom ersten Konzept bis zur fertigen Ausstellung ‚Impulse – Nassau im Spannungsfeld der Konfessionen‘ war es eine spannende und dynamische Zeit.“ – Johanna Körner, Kuratorin

Körner hält fest, dass ihr das tiefe Eintauchen in die nassauische Geschichte und die Aufbereitung einiger ereignisreichsten Kapitel großen Spaß bereitet hatten. Die wunderbare Arbeit des Gestaltungsteams habe aus den historischen Highlights und den einzigartigen Objekten aus der Sammlungen eine beeindruckende Gesamtkomposition geschaffen. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen zur Ausstellung zeigten, wie groß das Interesse der Menschen an den regionalen historischen Ereignissen und insbesondere der Entwicklung der protestantischen Konfessionen sei.

„Historische Themen sind eigentlich kaum ohne Berücksichtigung der jeweiligen Religionsgeschichte zu behandeln“ – Sabine Weber, Museumspädagogin

Da gab es während der Führungen viele ‚Aha-Effekte‘. Besonders die Wiesbadener haben sich bei den Führungen hervorgetan und Körner mit ihrer Ortskenntnis und ihrem stadtgeschichtlichen Wissen unterstützt, sodass die entstandenen Dialoge alle bereichern konnten.

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