Corona trifft die Kultur hart. Die Auswirkungen sind noch nicht abzusehen. Der Kulturbeirat sieht sich in der Pflicht. Auch als Wahlhelfer. Sehen Sie, was die Spitzenkandidaten dazu sagen.

Wiesbaden im Wahlfieber. Am 14. März wird gewählt, da ändert auch Corona nichts daran. Um kulturinteressierten Wiesbadenern die Wahl am in zwei Wochen zu erleichtern, hatte der Kulturbeirat die Spitzenkandidaten in der vergangenen Woche kurzfristig ein virtuelles Podium einberufen und die Spitzenkandidaten zu Wort gebeten. Die Fragen an die Spitzenkandidierenden thematisieren den jüngst beschlossenen Kulturentwicklungsplan sowie den kulturpolitischen Umgang mit der Corona-Krise.

Priorität Kulturentwicklungsplanung

Welche Priorität räumen Sie den folgenden Bereichen der jüngst beschlossenen Kulturentwicklungsplanung (KEP) in Ihrer Politik nach der Wahl ein?

a) Die Intensität der Zusammenarbeit von Kulturschaffenden, Politik und Verwaltung im Prozess der Erstellung des KEP ist bis jetzt beispiellos in der lokalen Kulturpolitik. Wie kann diese Zusammenarbeit in einen dauerhaften Prozess überführt und verstetigt werden?

b) Die Systematik der Kulturförderung weiterzuentwickeln, ist eines der am stärksten diskutierten Themen im Prozess des KEP gewesen. Wo setzen Sie hier Schwerpunkte, um in der kommenden Wahlperiode Fortschritte zu erreichen?

c) Die Sichtbarkeit der Kultur in Wiesbaden – insbesondere der freien Szene – soll erhöht werden. Wie kann Ihre Politik dazu beitragen?

d) Ideen gibt es viele, Räume für die Kultur sind knapp. Im Licht der Corona-Pandemie werden geeignete Räume und Flächen noch mehr als sonst gebraucht. Wie wird Ihre Politik bewirken, dass hier in kurzer Zeit nachhaltige Fortschritte erzielt werden können?

Politik und Kultur auf lokaler Ebene

Welches Potential bietet Ihre Politik, der Kultur auf lokaler Ebene die Aufmerksamkeit in der Corona-Krise zu widmen, die sie für eine erfolgreiche Bewältigung braucht?

a) Welche Wege bietet Ihr Programm, die Kultur auf kommunaler Ebene weiterhin gut zu unterstützen und Institutionen, Vereine und Kulturschaffende vor dem drohenden Bankrott zu schützen?

b) Welche Perspektiven bietet Ihre Partei, um die Kultur unterstützend aus der Krise herauszuführen? Wiesbaden im Netz

Spitzenkandidaten

Von allen aufgestellten Listen beantworteten acht Kandidierende den zuvor veröffentlichten Fragenkatalog des Kulturbeirats. Im einzelnen waren das: Daniele Georgi (CDU), Christiane Hinninger (Grüne), Hendrik Schmehl (SPD) Christian Diers (FDP), Ingo von Seemen (Linke), Christian Bachmann (Frei Wähler), Veit Wilhelmi (ULW) sowie Lukas Hacker (Dir Partei): Sie alle standen Rede und Antwort. Jedem Kandidat wurden 3 Minuten Redezeit zugestanden. Nachfragen waren nicht zugelassen. Nach drei Minuten Redezeit wurde das Mikrofon des Sprechenden mit Vorwarnung stumm geschaltet. Wer sich nicht daran gehalten hat? Sehen sie selbst.

Podium zur Kommunalwahl 2021

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Die offizielle Internetseite zu den hessischen Kommunalwahlen finden Sie unter statistik.hessen.de.

 

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