Zwölf neue Projekte zeigen, wie kulturelle Bildung Schulen öffnet: kreativ, partizipativ und gemeinsam mit Kulturpartnern entwickelt.
Mit gezielten Fördermitteln für kulturelle Bildung setzt die Landeshauptstadt Wiesbaden auch im zweiten Schulhalbjahr 2025/2026 ein deutliches Zeichen. Zwölf Projekte erhalten Unterstützung – ausgewählt aus der inzwischen neunten Förderrunde seit dem Start des Programms im Jahr 2021. Ein Fachgremium entschied im Dezember 2025 über die Anträge und setzte erneut auf Vielfalt, Beteiligung und kreative Offenheit.
Wenn Schule und Kultur gemeinsam denken
Gefördert werden Vorhaben, die Schulen mit Kultureinrichtungen, Vereinen oder freien Künstlerinnen und Künstlern zusammenbringen. Dabei entsteht nichts von der Stange. Schulen kaufen keine fertigen Formate ein, sondern entwickeln die Ideen gemeinsam mit ihren Kulturpartnern und der Schülerschaft. Genau darin liegt der Kern: Prozesse öffnen, Perspektiven teilen, Kreativität wachsen lassen.
Lernen durch Mitmachen
Die bewilligten Projekte folgen klaren Leitlinien der kulturellen Bildung. Sie setzen auf ästhetische Erfahrung durch aktive Teilnahme, verbinden künstlerische mit pädagogischer Qualität und fördern Stärken ebenso wie den Mut zum Ausprobieren. Fehler gelten nicht als Makel, sondern als Teil des Lernwegs. Auch wenn Projekte im Unterricht verankert sind, müssen sie neue Wege gehen und bestehende Angebote sinnvoll ergänzen.
Kreative Vielfalt als Ziel
Die Stadt verfolgt mit der Förderung ein klares Anliegen: Kinder und Jugendliche sollen Kultur nicht nur konsumieren, sondern gestalten. Kurz-, mittel- oder langfristige Projekte eröffnen Räume für eigene Ideen, Ausdruck und Zusammenarbeit. Anschlussförderungen bleiben möglich – bis zu zwei Mal –, wenn Konzepte weiterentwickelt werden.
„Die bewilligten Anträge zeichnen sich durch eine facettenreiche Themenauswahl und kreative Leistung aus“, betont Kulturdezernent Dr. Hendrik Schmehl. Besonders auffällig sei das eigenständige Handeln der Schülerinnen und Schüler, das viele Konzepte präge.
Niedrigschwellige Förderung bleibt offen
Auch kleinere Projekte bleiben im Blick: Anträge bis zu 800 Euro können weiterhin unkompliziert über das digitale Antragsportal eingereicht werden. Wiesbaden hält damit die Tür offen – für neue Ideen, neue Stimmen und lebendige kulturelle Bildung.
Symbolfoto © 2026 KI-generiert / Wiesbaden lebt!
Weitere Nachrichten aus dem Stadtteil Mitte lesen Sie hier
1

Eröffnung der Wanderausstellung „Erzähl mir von Europa“
Vortrag: „Integration durch Bildung“
Flohmarkt in Wiesbaden – suchen und finden
Der smarte Turm wird zum Gefängnis – Thrillerlesung im Literaturhaus
KrimiMärz: Andreas Pflüger liest aus seinem neuen Thriller „Kälter“
Literaturhaus Villa Clementine begeistert immer mehr Publikum 
