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Kulturelle Bildung

Kultur macht Schule – Wiesbaden stärkt kreative Bildung

Wiesbaden fördert auch 2025/2026 kulturelle Bildung an Schulen. Zwölf Projekte erhalten Mittel, weil sie auf Beteiligung, Kreativität und neue Lernwege setzen. Schule und Kultur entwickeln die Ideen gemeinsam – offen, prozessorientiert und mit Raum für eigene Ausdrucksformen.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 2 Monaten vor 0

Zwölf neue Projekte zeigen, wie kulturelle Bildung Schulen öffnet: kreativ, partizipativ und gemeinsam mit Kulturpartnern entwickelt.

Mit gezielten Fördermitteln für kulturelle Bildung setzt die Landeshauptstadt Wiesbaden auch im zweiten Schulhalbjahr 2025/2026 ein deutliches Zeichen. Zwölf Projekte erhalten Unterstützung – ausgewählt aus der inzwischen neunten Förderrunde seit dem Start des Programms im Jahr 2021. Ein Fachgremium entschied im Dezember 2025 über die Anträge und setzte erneut auf Vielfalt, Beteiligung und kreative Offenheit.

Wenn Schule und Kultur gemeinsam denken

Gefördert werden Vorhaben, die Schulen mit Kultureinrichtungen, Vereinen oder freien Künstlerinnen und Künstlern zusammenbringen. Dabei entsteht nichts von der Stange. Schulen kaufen keine fertigen Formate ein, sondern entwickeln die Ideen gemeinsam mit ihren Kulturpartnern und der Schülerschaft. Genau darin liegt der Kern: Prozesse öffnen, Perspektiven teilen, Kreativität wachsen lassen.

Lernen durch Mitmachen

Die bewilligten Projekte folgen klaren Leitlinien der kulturellen Bildung. Sie setzen auf ästhetische Erfahrung durch aktive Teilnahme, verbinden künstlerische mit pädagogischer Qualität und fördern Stärken ebenso wie den Mut zum Ausprobieren. Fehler gelten nicht als Makel, sondern als Teil des Lernwegs. Auch wenn Projekte im Unterricht verankert sind, müssen sie neue Wege gehen und bestehende Angebote sinnvoll ergänzen.

Kreative Vielfalt als Ziel

Die Stadt verfolgt mit der Förderung ein klares Anliegen: Kinder und Jugendliche sollen Kultur nicht nur konsumieren, sondern gestalten. Kurz-, mittel- oder langfristige Projekte eröffnen Räume für eigene Ideen, Ausdruck und Zusammenarbeit. Anschlussförderungen bleiben möglich – bis zu zwei Mal –, wenn Konzepte weiterentwickelt werden.

„Die bewilligten Anträge zeichnen sich durch eine facettenreiche Themenauswahl und kreative Leistung aus“, betont Kulturdezernent Dr. Hendrik Schmehl. Besonders auffällig sei das eigenständige Handeln der Schülerinnen und Schüler, das viele Konzepte präge.

Niedrigschwellige Förderung bleibt offen

Auch kleinere Projekte bleiben im Blick: Anträge bis zu 800 Euro können weiterhin unkompliziert über das digitale Antragsportal eingereicht werden. Wiesbaden hält damit die Tür offen – für neue Ideen, neue Stimmen und lebendige kulturelle Bildung.

Symbolfoto © 2026 KI-generiert / Wiesbaden lebt!

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