Corona: Online-Kochen, -Live-Doku, -Corona-Rap sind Beispiele aus der sozialen Kinder- und Jugendarbeit. Nächsten Montag geht es in den Jugendzentren zurück in eine „neue“ Normalität.

Auch wenn die Kindertagesstätten in Hessen erst wieder ab dem 2. Juni in einem eingeschränkten Regelbetrieb einsteigen, öffnen die Kinder-und Jugendzentren bereits am kommenden Montag, 18. Mai. Es wird aber kein Herumtollen in gewohnter Weise werden. Für die erste Zeit wird es ein ausgewähltes Angebot in Kleingruppen mit maximal fünf Kindern oder Jugendlichen geben. Selbsterklärend ist dabei auf die Einhaltung der geforderten Hygieneregelungen zu achten.

„Mein Dank gilt den engagierten Kollegen, die in den vergangenen acht Wochen Kontakt zu Kindern und Jugendlichen gehalten, Hilfe und Unterstützung angeboten sowie kreative Impulse geliefert haben.“ – Christoph Manjura, Sozialdezernent

Durch die neuen Regelungen der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung der Hessischen Landesregierung vom 7. Mai 2020 ist damit  die Arbeit zumindest in Teilen aufzunehmen. Um einer teilweisen Rückkehr in den Arbeitsalltag verantwortungsvoll zu begegnen, starten die Kinder-, Jugend- und Stadtteilzentren mit Gruppen bis zu maximal fünf Kindern und Jugendlichen. Dabei geht es in erster Linie darum Erfahrungen im Umgang mit den notwendigen Regelungen und deren Umsetzung im pädagogischen Alltag zu sammeln. Die am Angebot teilnehmenden Kinder und Jugendlichen werden in die Ausgestaltung des veränderten Zentrumsalltags miteinbezogen.

Suchen, finden bekannt machen

Um Kinder und Jugendliche auf das aktuelle Angebot aufmerksam zu machen und verstärkte Zuläufe vor Ort zu vermeiden, erfolgt die Bewerbung der Angebote über die bekannten Social-Media-Kanälen auf Instagram und Facebook. Für die Eltern gibt es auch und en jeweiligen Stadtteilen die Programm-Flyer mit den wichtigsten Informationen. Viele, die bisher vor verschlossenen Türen standen, haben so von kommenden Montag an wieder eine Anlaufstelle mit ausgewählten Angeboten und freuen sich auf ein Wiedersehen vor Ort.

Social Media Kanäle der Kinder- und Jugendsozialarbeit

Instagram-Account des Stadtteilzenrums Klarenthal
Facebook-Account des Stadtteilzenrums Klarenthal
Instagram-Account des Kinder- und Jugendzentrum in der Reduit
Instagram-Accounts des Stadteilzentrums Gräselberg
Facebook-Account des Stadteilzentrums Gräselberg
Instagram-Account der Mobilen Jugendarbeit in Wiesbaden
Instagram-Account der Mobilen Jugendarbeit in Bierstadt
Instagram-Account der Mobilen Jugendarbeit in Nordenstadt
Instagram-Account der Mobilen Jugendarbeit in Delkenheim
Facebook-Account der Mobilen Jugendarbeit in Wiesbaden

Weitere Social Media Kanäle finden Sie unter www.wiesbaden.de.

Hintergrund

Nachdem im März die Angebote vor Ort eingestellt werden mussten, forderte die veränderte Situation kreative digitale Formate und Ideen, um weiterhin mit Kindern, Jugendlichen und Eltern in Kontakt zu bleiben. Mit Live-Chats, Online-Lernangeboten, Muffin-Lieferservice, Online-Kochen, Live-Doku, Wochenreport, Corona-Rap und vielem mehr stellten die Kinder-, Jugend- und Stadtteilzentren den Kontakt zu Kindern und Jugendlichen her, um diesen als vertraute Begleitung und Unterstützung weiterhin zur Seite zu stehen. Der persönliche Kontakt vor Ort konnte hierdurch jedoch nicht annähernd ersetzt werden. (Bild: Billiard im Jugendzentrum ©2020 Bild von fsHH auf Pixabay)

Wenn Ihr Euer Wissen gleich teilen möchtet, am Ende der Seite könnt ihr von dem tollen Angebot gleich über WhatsApp Eueren Freunden berichten.

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Eine  offizielle Übersicht der Wiesbadener Jugendzentren finden Sie unter www.wiesbaden.de.

 

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