Gesucht werden Ideen, um gestärkt aus der Pandemie hervorzugehen. Gezielte Maßnahmen, um die körperliche sowie psychische Gesundheit und Stabilität positiv zu beeinflussen. Das Jobcenter unterstützt.

Arbeitslose, (Allein-) Erziehende, niedrig Qualifizierte und Menschen mit Migrationshintergrund und natürlich auch Familien mit Kindern sind von den Folgen der Pandemie häufiger betroffen. Um sie geht es. Dort setzt das Kommunale Jobcenter an. Dort und für diesen Personenkreis möchte Wiesbaden ein niederschwelliges Hilfeangebot  entwickeln und Umsetzen. Das Sozialdezernat ruft daher die Trägerlandschaft in der Stadt auf, Projektideen einzureichen und sich an dem Modellprojekt zu beteiligen.

„Wir wollen den Menschen ein einzigartiges und individuelles Angebot unterbreiten, um trotz der zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Pandemie gestärkt ihren Alltag zu meistern.“ – Christoph Manjura, Sozialdezernent

Im Rahmen des Projekts soll ein breites Hilfeangebot von unterstützender sozialpädagogischer und aufsuchender Arbeit für ganz unterschiedlichen Zielrichtungen entstehen. Gefördert werden beispielsweise Projektideen, die digitale Kompetenzen, Alltagskompetenzen und Gesundheitsorientierung fördern. Aber auch Projektideen zur Bewältigung von Problemlagen in den Familien sowie die Gewährleistung von individueller Begleitung und Unterstützungen können einen Förderzuschlag erhalten.

„Es stehen ausreichend Fördermittel zur Verfügung und ich freue mich auf ein großes Interesse und die Bereitschaft in der Trägerlandschaft, mit ihren Projektideen im Sinne des Mottos für sich und für andere etwas Gutes zu tun.“ – Christoph Manjura, Sozialdezernent

Diejenigen, die an der Projektförderung teilnehmen wollen, werden gebeten, bis Donnerstag, 11. März, ihre Anträge für die Projektförderung schriftlich und per Mail: massnahmemanagement-kommav@wiesbaden.de an das Sozialleistungs- und Jobcenter der Landeshauptstadt Wiesbaden zu senden.

Ein Angebot für das das Projekt „Tue etwas für dich und andere“ beinhaltet folgende Schwerpunkte: 

  •  die Aktivierung durch Programme der Gesundheitsvorsorge, 
  • die Förderung und das Erlernen von digitalen Medien und der Umgang mit sozialen Medien 
  • Förderung und Initiierung sozialer Netzwerke 
  • Entwicklung von Projektideen mit den Teilnehmenden und Aktivitäten fördern, die auch den Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Wiesbaden eine aktive Beteiligung ermöglicht und auch dessen Ergebnisse den Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommt und bei der Bewältigung der Corona-Pandemie helfen. 
  • Das Kennenlernen von sozialen, kulturellen Angeboten (gerne auch virtuell) und Einrichtungen ermöglicht (beispielsweise von Bibliotheken und Bücherständen, Fasanerie, KIEZ, Spielplätzen und Sozialkaufhaus oder Theater), die auch mit geringen Einkommen möglich sind und genutzt werden können. 
  • (Verweis-)Beratung bei sozialen, gesundheitlichen, familiären und finanziellen Problemlagen 
  • Die Stabilisierung und Verbesserung der Erwerbsfähigkeit gehört zu den armutsreduzierenden Faktoren und sollte nach zunehmender Stabilisierung des Teilnehmenden thematisiert werden. (Auszug aus den Förderrichtlinien)

Die vollständigen Förderrichtlinien können Sie auf der Internetseite der Stadt, verlinkt am Ende der Seite, herunterladen. (Foto: Anderen Helfen, Zusammenhalten ©2021 Ashely Barli auf Pixabay)

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Die kompletten Förderrichtlinien finden Sie unter www.wiesbaden.de.

 

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