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Jobbörse Schachthof

Jobbörse im Schlachthof

Jobbörse für geflüchtete Menschen: Passend zum Tag der Arbeit haben am Sonntag über 1000 Ukrainer die Chance genutzt, sich im Kulturzentrum bei der vom Amt für soziale Arbeit organisierten Jobbörse über Berufe und Arbeitsmöglichkeiten zu informieren.

Volker Watschounek 2 Jahren vor 0

Jobbörse für geflüchtete Menschen: Der enorme Andrang vor der Halle im Schlachthof hat dazu geführt, dass die Jobbörse 30 Minuten vor der geplanten Zeit die Türen öffnete.

Ein junger Ingenieur, der gleich seine Bewerbungsunterlagen mitgebracht hat, eine examinierte Krankenschwester, die am liebsten gleich in der Pflege anfangen möchte zu arbeiten oder ein Paar, das am liebsten zusammen irgendwo anfangen möchte zu arbeiten. Viele der in Wiesbaden angekommenen geflüchtete Ukrainer stehen vor ihrem ersten Job in Deutschland. Offene Stellen gibt es genug. Was fehlt, ist jedoch Orientierung, – und um hier Abhilfe zu schaffen, hatte das Amt für Soziale Arbeit am Sonntag in der Halle vom Schlachthof eine Jobbörse initiiert. 36 Wiesbadener Unternehmen haben sich dort vorgestelt, haben die Gelegenheit genutzt, sich in eine der sechs Kategorien Gesundheitswesen, Gastronomie, Informationstechnologie, Bau, weitere Dienstleistungen und Berufsberatung einzuordnen und vorzustellen.

„Das Format hat sich bewährt, sodass auch andere Kommunen dem Beispiel Wiesbadens folgen könnten.“ – Sozialdezernent Christoph Manjura

Mit den Menschen ins Gespräch zu kommen – und ihnen Wege aufzuzeigen, wie sie schnell zusammenkommen. Vorgestellt haben sich etwa das Sankt Josefs-Hospital, die Schufa, ESWE Verkehr, Broemer Bauunternehmen … sie nutzten die Gelegenheit, begleitet von gut zwei dutzend ehrenamtlichen Dolmetschern, mit den potenziellen Arbeitnehmern in Kontakt zu kommen. Da viele Ukrainer gut englisch sprechen, wurden man im Rahmen der Jobbörse dem großen Andrang gerecht. Wer kleine Kinder im Schlepptau hatte, konnte diese kurzfristig bei der ehrenamtlichen Kinderbetreuung abgeben – und sich dann voll auf die Jobsuche konzentrieren. Festzuhalten bleibt, dass die 1. Jobbörse im Kulturzentrum Schlachthof alle Erwartungen bei weitem übertroffen hat. Sie ist eine gute Sache und bietet Geflüchtetem eine Chance, sich einen ersten Überblick über den Wiesbadener Arbeitsmarkt zu verschaffen. Und es wird sicher nicht die letzte Jobbörse gewesen sein.

„Wichtig ist jedoch, dass die Integration in den Arbeitsmarkt nicht nur einmalig gefördert wird. Das kommunale Jobcenter Wiesbaden bietet einen neuen kostenlosen Service für alle Jobsuchenden an: Eine Meta-Stellenbörse für das gesamte Stadtgebiet und Umgebung.“ – Sozialdezernent Christoph Manjura

Unter der Internet-Adresse www.jobzentrale-wiesbaden.de werden täglich aktuell alle freien Stellen, inklusive Ausbildungs- und Praktikumsstellen, aus Wiesbaden und der Umgebung (bis 50 Kilometer) eingestellt. Das System berücksichtigt Stellenbörsen, Tageszeitungen und Firmenhomepages. Eine zeitintensive Suche in den verschiedensten Portalen ist somit nicht mehr nötig, da sich alle offenen Stellen gezielt und einfach über die JobZENTRALE finden lassen. Dies beinhaltet, neben einer gelisteten Ansicht, auch die Möglichkeit sich die Jobs in der Umgebung visualisiert auf einer Karte anzeigen zu lassen. Zusätzlich besteht die Option sich Routen, Zug- und Busverbindungen, sowie die Fahrtzeiten zum potentiellen neuen Arbeitsort anzeigen zu lassen. Die komplette Seite lässt sich mit einem Klick ins Ukrainische übersetzen.

Foto oben: ©2021 Volker Watschounek

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Die Internetseite vom Kulturzentrum Schlachthof finden Sie unter www.schlachthof-wiesbaden.de.

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.