Wie bekannt ist, prüft Wiesbaden, ob und wie zwischen Erbenheim, Kastel und Deponie ein neuer Stadtteil für 8000 bis 12 000 Bewohnern errichtet werden kann.

Von der Idee bis zum ersten Mauerstein ist es ein langer Prozess. Anfang oder auch erst Mitte der 20er Jahre könnte es soweit. Bis dahin gilt es alle Bedenken zu beseitigen, mehr Befürworter zu finden die Bürger von Wiesbaden und alle Betroffenen zu informieren. Die Veranstaltungsreihe Impulse fürs Ostfeld gilt hier ein wichtiger Baustein.

Impulse fürs Ostefeld, kurz gefasst

Mehr Stadt an neuen Orten – Dichte und urbane Atmosphären
Wann: Donnerstag, 27. September 2018, 20:00 Uhr
Wo: STUDIO ZR6, Zietenring 6, 65195 Wiesbaden
Eintritt: frei

Impulse fürs Ostfeld. Die nächste Veranstaltung am Donnerstag steht unter dem Titel Mehr Stadt an neuen Orten – Dichte und urbane Atmosphären und darum, dass Dichte und lebenswerte Wohnquartiere nicht im Widerspruch zueinanderstehen.

Die Impulsreihe greift ein wichtiges Thema auf. Es geht nicht um Verdichtung und bezahlbaren Wohnraum, sondern um eine Mischung aus Verdichtung und Lebendigkeit anstreben.“ – Oberbürgermeister Sven Gerich

Vor dem Hintergrund von Bevölkerungswachstum und Wohnungsengpässen steht nicht nur Wiesbaden vor der Aufgabe, neue Stadterweiterungen in Angriff zu nehmen. Alle stehen vor der Frage, wie das Wachstum als Chance für gemischtere, vielseitigere und atmosphärisch interessantere Quartiere genutzt werden kann, um nicht die monofunktionalen Hinterlassenschaften aus dem letzten Jahrhundert zu wiederholen.

„Durch punktuell höhere Dichte erreichen wir eine Reduzierung des Flächenverbrauchs und erhalten so Grün- und Agrarflächen.“ – Oberbürgermeister Sven Gerich

Für diese Qualitäten braucht es Dichte, argumentiert der ehemalige Hamburger Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter, ebenso, wie Dichte besondere Architektur- und Freiraumqualitäten braucht. In der öffentlichen Wahrnehmung ist das Thema Dichte mit so vielen Fragen behaftet, als wäre ein schwerer Sturm mit unabsehbaren Folgen heraufgezogen. Die Chance, dass das Zusammenführen von Wohnen und Arbeiten und die Verfügbarkeit von Bildungs- und Freizeiteinrichtungen bei guter Infrastruktur das Zusammenleben stabilisiert, ist nicht außer Acht zu lassen.

Freiraumqualitäten

Städtebauliche Qualitäten, Freiraumqualitäten, Mobilität, Ökologie, wirtschaftliche Bedingungen und soziale Belange zusammenzubringen ist eine Kunst. Wie dies gelingen kann und welche Zusammenhänge bestehen, erläutert Prof. Jörn Walter anhand von ausgewählten Beispielen in baulicher und instrumenteller Hinsicht.

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