Für die Hermann Ehlers Schule kommen die Investitionsoffensive und die vom Magistrat bewilligten Mittel zu spät. Der Zahn der Zeit hat an den Leitungen genagt, bevor investiert werden konnte.

Wo alles vom Gesetzgeber geregelt ist, unterliegen auch die Raumtemperaturen von Arbeitsräumen gewissen Regeln. Und weil im Fall von  Klassenzimmern davon auszugehen, dass darin überwiegend im Sitzen gearbeitet wird, sollte eine Raumtemperatur von mindestens +20 °C erreicht werden. Nicht in der Spitze, sondern kontinuierlich über den gesamten Zeitraum, in dem dieser genutzt wird.

Leck in der Leitung

Bei den aktuellen Temperaturen können diese Temperaturen in der Hermann-Ehlers-Schule für Montag und Dienstag, 14. und 15,. Januar nicht gewährt werden. Wegen eines Lecks in der Gasleitung ist volle Inbetriebnahme der Heizungsanlage derzeit nicht möglich. ESWE Versorgung ist vor Ort und arbeitet eifrig an der undichten Stelle.  Die Schulleitung und das Staatliche Schulamt haben folgende Regelungen getroffen: Die Schüler aller Klassen der Hermann-Ehlers-Schule hatten am Montag, 14. Januar, schulfrei. Und weil die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind, jetzt auch am Dienstag. Soweit bekannt, wird die Druckdichtigkeitsprüfung morgen erfolgen, und die Heizung am Dienstag wieder in Betrieb genommen. Voraussichtlich, alles läuft nach Plan, können und müssen die Schüler am Mittwoch, 16. Januar, wieder in die Schule. Der Unterricht findet dann nach Plan statt.

Hintergrund

Die Zeit hat kräftig an Wiesbadens Schullandschaft genagt. Trotz der vielen und konstant über die letzten Jahre durchgeführten Instandhaltungsmaßnahmen, fehlen vor allem die finanzielle Mittel, um einen deutlichen Sprung nach vorne zu machen. Vor allem bei Turnhallen, WC Anlagen oder Heizungsanlagen liegen die Probleme offen. Daher ist die Instandhaltungsoffensive dringlicher denn je erkannte der Magistrat im vergangenem Jahr und machte 46 Millionen für die Sanierung frei.

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