Darauf haben wir alle gewartet. Wir dürfen uns die Hände waschen. Damit wir es nicht vergessen, gibt es den Welttag des Händewaschens: Am 15. Oktober. Am Tag der Händehygiene. 

In Zeiten der Corona-Pandemie kann man es nicht oft genug sagen – hat die Händehygiene einen neuen Stellenwert erhalten. Mediziner und Wissenschaftler sind sich einig, dass durch richtiges Händewaschen Infektionen vorgebeugt werden kann. Wie im Krankenhaus das Desinfizieren der Hände das Mittel der Wahl ist, so sollte es im privaten Alltag das Händewaschen sein. Deshalb informiert Andrea Stumm darüber, was dabei zu beachten ist.

Richtiges Händewachen

Das richtige Händewaschen beginnt damit, die Hände unter fließendem Wasser nass zu machen. Danach erfolgt das rundum Einseifen der Hände. Dabei sollte man sich Zeit lassen. Gründliches Einseifen dauert 20 bis 30 Sekunden. Wichtig ist es, auch die Fingerkuppen durch leichte Drehbewegungen in der jeweils freien Handmulde zu reinigen und auch die Fingerzwischenräume und Handgelenke nicht zu vergessen. Im nächsten Schritt werden dann die Hände unter fließendem Wasser gründlich abgespült. Zum Schluss erfolgt das sorgfältige Abtrocknen der Hände in einem sauberen Tuch, am besten in einem Einmalhandtuch. Damit die Hände vom vielen Waschen nicht austrocken, macht das Eincremen der Hände nach dem Abtrocken Sinn, erklärt Andrea Stumm.      

Nach dem WC und vor dem Essen

Die einfach durchzuführende Prozedur reduziert die Anzahl der Keime auf den Händen um bis zu 99 Prozent und macht im normalen Alltag eine zusätzliche Behandlung mit speziellen Desinfektionsmitteln meist überflüssig. Die Frage, wie oft Händewaschen nötig ist, hängt auch von den individuellen Gegebenheiten ab. Immer sollten die Hände nach dem Toilettengang und vor dem Essen gereinigt werden. In der aktuellen Situation sollten darüber hinaus die Hände stets nach dem Heimkommen als Erstes gewaschen werden. Auch im Tagesverlauf ist es sinnvoll, sich immer mal wieder die Hände intensiv zu waschen.

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