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Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, Marianne Breuer und John C. Marshall

Gert-Uwe Mende empfängt Veteranen und Zeitzeugen

Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende empfing ehemalige Starfighter-Piloten und Zeitzeugen der Berliner Luftbrücke. Das Treffen erinnerte an die Zusammenarbeit während der Luftbrücke, die West-Berlin 1948/49 versorgte. Erbenheim spielte dabei eine zentrale Rolle.

Volker Watschounek 1 Monat vor 0

Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende begrüßt ehemalige Starfighter-Piloten und Zeitzeugen der Berliner Luftbrücke

Am Mittwoch, dem 19. Juni, empfing Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende eine Gruppe von ehemaligen Starfighter-Piloten der US-Air Force und der Deutschen Luftwaffe sowie Zeitzeugen der Berliner Luftbrücke in Wiesbaden. Die Gruppe trifft sich jährlich, diesmal organisiert von Martin Herbst in Wiesbaden.

Erinnerung an eine bewegte Zeit

Im April 1970 begannen die Teilnehmer ihre Ausbildung zum Strahlflugzeugführer auf der Shepard Air Force Base in Wichita Falls, Texas. In den gemischten Klassen unterrichteten amerikanische und deutsche Fluglehrer die Schüler. John C. Marshall, der älteste Schüler, wurde zum Class Senior ernannt. Sein Vater, ein Pilot der US Air Force, war während und nach dem 2. Weltkrieg im Einsatz und von 1948 bis 1951 in Erbenheim stationiert, wo er während der Berliner Luftbrücke diente.

Kinderhilfe aus der Luft

John C. Marshall, damals fünf Jahre alt, erlebte die Hilfsaktion der Luftbrücke hautnah. Zusammen mit anderen Kindern bastelte er in Erbenheim kleine Fallschirme, an denen Süßigkeiten befestigt wurden. Diese Fallschirme warfen die Piloten, darunter sein Vater, beim Landeanflug auf Berlin-Tempelhof aus dem Cockpitfenster. Beim Treffen mit Oberbürgermeister Mende im Rathaus waren neben Marshall auch Gila Gordon aus Berlin und Marianne Breuer aus Wiesbaden anwesend. Gordon fing als kleines Mädchen die Fallschirme in Berlin auf, während Breuer, wie Marshall, in Erbenheim an der Vorbereitung beteiligt war.

Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Vor wenigen Tagen gedachten wir mit unseren amerikanischen Freunden dem 75. Jahrestag der Berliner Luftbrücke, sagte Mende. Die Luftbrücke steht für die Überwindung von Grenzen und die Kraft der Zusammenarbeit. Sie erinnert uns daran, dass wir gemeinsam stärker sind und dass Solidarität und Mitgefühl die Grundlagen für eine bessere Welt bilden. Mende betonte, dass die Geschichte Wiesbadens und der US-Armee zeigt, dass aus dunklen Zeiten die hellsten Momente der Zusammenarbeit und des Verständnisses entstehen können. Heute sei die US-Armee ein integraler Bestandteil der Wiesbadener Gemeinschaft.

Die Luftbrücke: Eine logistische Meisterleistung

Nach der sowjetischen Blockade von 1948 bis 1949 versorgten die Westalliierten die Bevölkerung West-Berlins durch die Luftbrücke. Täglich flogen Flugzeuge Lebensmittel, Kohle und andere lebenswichtige Güter in die eingeschlossene Stadt. Erbenheim war ein Hauptstandort für die Starts der Flugzeuge, und in Wiesbaden war die zentrale Organisations- und Koordinationseinheit der Luftbrücke stationiert.

Foto – ©2019 Volker Watschounek

Weitere Nachrichten aus dem Stadtteil Erbenheim lesen Sie hier.

Die Internetseite der US Army Garrison Wiesbaden finden Sie uneter home.army.mil.

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.