Käfer kommen keine vor, und man sollte auch nicht allzu viel Ehrgeiz darein setzen, die Bedeutung der animalischen Kuriositäten für die jeweiligen Geschichten zu ergründen.

Die preisgekrönte Schriftstellerin Eva Menasse liest am 23. Juni im Literaturhaus Villa Clementine aus ihrem neuen Erzählungsband „Tiere für Fortgeschrittene“. Mit großem Einfühlungsvermögen und tollen Formulierungen nähert sich die Autorin, aus der Tierwelt kommend, der Art, wie wir miteinander umgehen.

Literaturhaus Villa Clementine, kurzgefasst

Buchvorstellung: „Der rebellische Mönch, die entlaufene Nonne und der größte Bestseller aller Zeiten – Martin Luther“
Wann: Sonntag, 23. März, 11:00 Uhr
Wo: Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt:
8,00 Euro an der Tageskasse – 7,00 Euro im Vorverkauf

Den Erzählungen in „Tiere für Fortgeschrittene“ sind von der Autorin jahrelang gesammelte Tiermeldungen vorangestellt – etwa über Raupen, die sich ihr eigenes Grab schaufeln oder Enten, die noch im Schlaf nach Fressfeinden Ausschau halten. Diese kuriosen Meldungen funktionieren wie umgekehrte Fabeln und Eva Menasse erörtert an ihnen messerscharf die Verhaltensweisen der Gattung Mensch.

Zur Person Eva Menasse

Eva Menasse wurde 1970 in Wien geboren und lebt seit 2003 als freie Schriftstellerin in Berlin. Ihr Debütroman „Vienna“ sowie ihre Erzählungen und Essays waren bei Kritik und Lesern ein großer Erfolg. Für ihren Roman „Quasikristalle“ wurde sie mit dem Gerty-Spies-Literaturpreis, dem österreichischen Alpha-Literaturpreis sowie dem Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln ausgezeichnet. 2015 war sie Stipendiatin der Villa Massimo in Rom und erhielt für ihr bisheriges Werk den Jonathan-Swift-Preis für Satire und Humor. 2017 wurde ihr der Friedrich-Hölderlin-Preis verliehen.

Pressestimmen

„Diese Erzählungen vibrieren vor Lebensnähe, sind wirklichkeitsgesättigt und wahrhaftig… Eva Menasse schreibt brillant.“ schreibt die Augsburger Allgemeine

„Sie [Eva Menasse] schürft literarische Goldstäubchen aus dem mitteltemperierten Alltag […].“ schreibt der Tagesspiegel.

„Eva Menasse ist eine grandiose Beobachterin […]. Es sind lesenswerte Geschichten und es gibt viele Sätze, die man sich am liebsten gleich aufschreibt!“ sagt MDR Kultur.

„Psychologisch präzise erzählt […].“ bringt es dei Süddeutsche Zeitung auf den Punkt.

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