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Fasanerie Wiesbaden. Wildschweine. Bild: Volker Watschounek

Erster Fall von Afrikanischer Schweinepest in Hessen entdeckt

In Wiesbaden rückt die Afrikanische Schweinepest (ASP) ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Behörden verstärken die Vorsichtsmaßnahmen, um die Verbreitung des Virus zu verhindern. ASP betrifft Schweine und Wildschweine und führt oft zu hohen Sterblichkeitsraten. Für Menschen ist das Virus zwar ungefährlich,

Volker Watschounek 1 Monat vor 0

Es gibt weder Impfstoffe noch Heilmittel. Zu den typischen Anzeichen der ASP gehören Fieber, Aborte, Blutungen und plötzliche Todesfälle.

Im Landkreis Groß-Gerau wurde ein Wildschwein erstmals in Hessen positiv auf Afrikanische Schweinepest (ASP) getestet. Dies bestätigte das Landeslabor Hessen am Samstag, den 15. Juni. Das infizierte Tier lag nahe einer Landstraße südlich von Rüsselsheim.

Sofortmaßnahmen und Koordination

Die Behörden reagierten prompt: Das Regierungspräsidium Darmstadt und das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt arbeiten eng zusammen. Das Landwirtschaftsministerium richtete umgehend eine ASP-Koordinationsgruppe und einen Tierseuchenstab ein. Oberstes Ziel ist, die Tierseuche zu stoppen und die Ausbreitung zu verhindern.

Maßnahmen im Radius von 15 Kilometern

Rund um den Fundort entstand eine 15-Kilometer-Restriktionszone. Diese Zone umfasst Teile des Kreises Groß-Gerau, des Main-Taunus-Kreises, Darmstadt-Dieburg, Offenbach-Land sowie die Städte Frankfurt und Wiesbaden. Auch Gebiete in Rheinland-Pfalz, darunter der Landkreis Mainz-Bingen und die Stadt Mainz, sind betroffen. Veterinärbehörden organisieren die Suche und Entsorgung von Fallwild, richten Kadaversammelplätze ein und planen Bürgertelefone.

Für den Menschen ungefährlich

Für Schweine (Haus- und Wildschweine) verläuft eine Infektion mit dem ASP-Virus fast immer tödlich. Für den Menschen und für andere Haus- und Nutztierarten ist die Afrikanische Schweinepest dagegen ungefährlich. Die Übertragung erfolgt vor allem durch direkten Kontakt mit Kadavern infizierter Tiere, die Aufnahme von Speiseabfällen oder Schweinefleischerzeugnissen sowie indirekte Übertragungswege (Fahrzeuge, Jagdausrüstung, landwirtschaftliche Geräte, Kleidung). Eine Übertragung auf den Menschen ist nicht möglich, auch der Verzehr von möglicherweise kontaminiertem Fleisch stellt keine Gefahr für die menschliche Gesund

Expertenunterstützung und Jagdverbot

Ein Team des Friedrich-Loeffler-Instituts unterstützt von Montag an vor Ort. Um die Wildschweine nicht zu stören, gilt ab sofort ein Jagdverbot. Zwei weitere tote Wildschweine, die nahe dem Fundort entdeckt wurden, wurden negativ auf das Virus getestet.

Für welche Stadtteile gelten Maßnahmen?

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Karte zeigt, für welche Zonen Maßnahmen gelten! ©2024 LH Wiesbaden

Im Landkreis Groß-Gerau wurde ein Wildschwein positiv auf die ASP getestet. Um den Fundort herum wurde in einem Radius von zirka 15 Kilometern eine Sperrzone eingerichtet. Folgende Wiesbadener Stadtteile liegen komplett in der Zone: Biebrich, Amöneburg, Kastel, Kostheim, Erbenheim, Delkenheim, Nordenstadt, Breckenheim, Medenbach, Igstadt, Mitte, Rheingauviertel, Nordost, Südost und Westend, Dotzheim. Folgende Stadtteile liegen teilweise in der Zone: Bierstadt, Klarenthal, Schierstein und Sonnenberg.

Archivfoto ©2017 Volker Watschounek

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Mehr zur Tierseuchenbekämpfung erfahren Sie unter rp-darmstadt.hessen.de.

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.