Zweimal 25 Minuten und einmal 27 Minuten benötigten Wiesbadens Volleyballerinnen am Samstagabend um die Gäste aus Erfurt zu schlagen und ins DVV-Pokal Viertelfinale einzuziehen.

Der Erfolg des VC Wiesbaden ist gut und gerne in der Kategorie Arbeitssieg zu verbuchen. Auch wenn die Gäste aus Thüringen den Gastgeberinnen aus Hessen nie wirklich gefährlich werden konnten, war Dirk Groß mit der Leistung seines Teams nicht hundertprozentig zufrieden. Besonders ärgerlich war, dass Erfurt zunächst mit bis zu vier Punkten im ersten Satz davon zog. Das lag vor allem an Canace Finley, die im Verlauf des Spiels alleine 20 Punkte erzielte. Finley war es, die immer wieder die passende Lücke im Block fand. Wie bereits in der Partie am Mittwoch gegen Potsdam gab sich der VCW zu keiner Zeit auf und kämpfte sich immer wieder heran.

„Ein positives Ergebnis heißt nicht, dass wir alles richtig gemacht haben.“ – Dirk Groß, VCW Chefcoach

Im Laufe des Spiels waren es vor allem die druckvollen Aufschläge von Tanja Großer, die Erfurt vor Probleme stellten. Die dienstälteste VCW-Spielerin erzielte satzübergreifend fünf Asse und war mit insgesamt 14 Punkten die fleißigste Punktesammlerin bei den Hausherrinnen. Auch der späteren MVP des VC Wiesbaden, Außenangreiferin Karolína Bedná?ová (13 Punkte), war es zu verdanken, dass der VCW den Ausgang des erstens Satzes positiv gestalten konnte.

„Wir sind erst bei 50 bis 60 Prozent dessen, was wir zu leisten im Stande sind.“ – Dirk Groß, VCW Chefcoach

Im zweiten Durchgang dann startete das Team von Dirk Groß erst wieder mit einem Rückstand, drehte den Satz aber früher zu seinen Gunsten. Auch wenn der VCW am Ende des Durchgangs noch einmal Abstimmungsprobleme erkennen ließ und dadurch etwas an Vorsprung einbüßte, war der Satzgewinn nie wirklich in Gefahr.

„Ich finde, wir haben das heute souverän runter gespielt und meine Mannschaft hat ebenfalls sehr gut reagiert, als wir unsere Offensive im Laufe der Partie etwas umgestellt haben. Wir haben heute wieder einen kleinen Schritt nach vorne.“ – Dirk Groß, VCW Chefcoach

Im dritten Durchgang wechselten sich beide Mannschaften zunächst in der Führungsposition ab. Obwohl die Hessinnen schließlich mit 21:16 führten, ließen sie noch einmal Spannung aufkommen. Beim Stand von 22:20 nahm Dirk Groß eine Auszeit und gab seinem Team damit die notwendige Ruhe, um den Sieg schlussendlich nach Hause zu fahren.

Noch haben nicht alle Vereine gespielt. Am Sonntag spielen noch Stralsund, Straubing, Suhl und die zweite Mannschaft des VCW – in der Sporthalle am 2. Ring. Am Abend wird dann das Viertelfinale ausgelost.

Impressionen vom Spiel

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VC Wiesbaden, Mannschaft

2, Nele Barber – 3, Nynke Oud – 4, Tanja Großer – 5, Nathalie Lemmens – 6, Selma Hetmann – 8, Jennifer Hamson – 10, Alexis Mathews – 11, Romina Kosova –12, Sina Fuchs – 13, Karolina Bednarova – 16, Morgan Bergren – 18, Lisa Stock

Schwarz-Weiß Erfurt, Mannschaft

1, Clarisa Sagrada – 2, Emily Grace Thater – 3, Carly Kan – 4, Paula-Katharina Reinisch – 5, Sabrina Krause – 6, Wivian C. Gabelha de Souza – 7, Sindy Lenz – 8, Antonia Greskamp – 11, Canace Finley – 12, Noora Kosonen

Auf einen Blick

1. Schiedsrichter Sabine Witte aus Dormagen
2. Schiedsrichter Daniel Apanowicz aus Wissembourg
Linienrichter
Marco Würtz aus Pirmasens
Birgit Wahl aus Saarbrücken
Zuschauer 1.420

Spiel

Erster Satz – 25 : 20
Zweiter Satz – 25 zu 21
Dritter Satz – 25:21

Alle Ergebnisse

Fr, 02.11.18 Grimma – Münster.         0:3 / 44:75  (13:25 15:25 16:25)
Sa, 03.11.18 Köln – Aachen          0:3 / 42:75  (12:25 13:25 17:25)
Sa, 03.11.18 Offenburg – Potsdam.        1:3 / 77:98  (20:25 20:25 25:23 12:25)
Sa, 03.11.18 Wiesbaden – Erfurt.         3:0 / 75:62  (25:20 25:21 25:21)
Sa, 03.11.18 Schwerin – Vilsbiburg.        3:0 / 75:50  (25:10 25:20 25:20)
Sa, 03.11.18 Stuttgart – Dresden.         3:0 / 77:69  (25:21 27:25 25:23)
So, 04.11.18 16:00 Stralsund – Straubing Diesterweg-Sporthalle
So, 04.11.18 15:00 Wiesbaden II – Suhl Sporthalle Am 2. Ring

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