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Im sam diskutieren Fachleute über die Zukunft der Städtepartnerschaften und Europas Verbindungen.

Städtepartnerschaften: Nostalgie oder Notwendigkeit?

Sind Städtepartnerschaften überholt oder wichtiger denn je? In Wiesbaden diskutieren Expertinnen und Experten über Europas Zukunft im Kleinen. Zwischen Tradition, Austausch und neuen Ideen stellt sich die Frage: Brauchen wir diese Verbindungen heute mehr denn je?

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 2 Tagen vor 0

Zwischen gelebter Tradition, neuen Ideen und der Frage nach ihrer Bedeutung diskutiert Wiesbaden die Zukunft von Städtepartnerschaften.

Sind sie Relikte aus einer anderen Zeit – oder genau das, was Europa jetzt braucht? In Wiesbaden will man diese Frage nicht nur im Stillen bewegen, sondern öffentlich diskutieren. Am Dienstag, 28. April, lädt das sam – Stadtmuseum am Markt zur Debatte über die Zukunft der Städtepartnerschaften ein.

Stadtmuseum am Markt, kurz gefasst

Podiumsdiskussion – „Städtepartnerschaften – Auslaufmodell oder Brücke in die Zukunft?“

Eintritt: frei
Termin: Dienstag, 28. April 2026, 18:00 Uhr
Wo: Stadtmuseum am Markt, Dern’sches Gelände, 65183 Wiesbaden

Wiesbaden pflegt derzeit 18 Partnerschaften – einige fast ein Jahrhundert alt, andere noch frisch. Sie verbinden Städte, Vereine und Menschen, die sich austauschen, besuchen, diskutieren. In Naurod etwa feierte die Verbindung mit Fondettes jüngst ihr 50-jähriges Bestehen. Solche Zahlen erzählen Geschichten. Aber sie beantworten nicht die entscheidende Frage: Tragen diese Beziehungen noch – oder tragen sie nur noch Erinnerungen?

Europa im Kleinen verhandeln

Auf dem Podium sitzen Vertreter aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Sie sprechen über Förderprogramme, persönliche Begegnungen und die Rolle junger Menschen. Denn längst geht es nicht mehr nur um symbolische Freundschaftsurkunden. Es geht um Austausch, um Haltung – und um die Frage, wie Europa im Alltag gelebt wird.

Die Diskussion findet im Rahmen der Wanderausstellung „Erzähl’ mir von Europa!“ statt, die Stimmen aus verschiedenen Ländern sammelt und hörbar macht. Sie zeigt: Europa entsteht nicht in Verträgen, sondern im Erzählen, Zuhören und Streiten.

Podiumsdiskussion

René Brosius, Hessische Staatskanzlei, stv. Abteilungsleiter Abteilung IX – Internationales und Europa
Christian Hepp, Referatsleiter Referat Fördermanagement und Europa, Landeshauptstadt Wiesbaden
Birgit Reichwald-Dohmes/Anke Henningsen, Royal Tunbridge Wells – Wiesbaden Vereinigung e.V.
Anna Hesse, Abiturientin und Jugendvertreterin im Vorstand des Partnerschaftsvereins Naurod-Fondettes e.V. ·
Moderation: Dr. Martina Schaad, Vorsitzende Partnerschaftsverein Naurod-Fondettes e.V., in Zusammenarbeit mit Wiebke Roth, Protokollabteilung Stadt Wiesbaden

Der Eintritt ist frei. Das klingt unspektakulär, ist aber eine Einladung: vorbeikommen, zuhören, widersprechen. Städtepartnerschaften mögen manchmal leise wirken. Doch vielleicht liegt genau darin ihre Stärke.

Warum hingehen?

Weil Europa mehr ist als Politik. Weil Erinnerungen Brücken bauen. Und weil es manchmal reicht, einfach zuzuhören, um etwas zu verstehen.

Symbolfoto – Im sam diskutieren Fachleute über die Zukunft der Städtepartnerschaften. ©2026 KI-generiert

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