Wiesbaden gewinnt sein letztes Vorrundenspiel und sichert sich vor Beginn der Playoffs Platz vier in der Frauen Volleyball-Bundesliga.

Vor ausverkauftem Haus hat sich der VC Wiesbaden den vierten Platz in der Volleyball-Bundesliga gesichert. In einer mitreißenden Partie haben Wiesbadens Volleyballerinnen am Samstagabend vor der Rekordkulisse von 2.100 Zuschauern die Ladies in Black Aachen mit 3:2 (22:25, 25:16, 25:15, 22:25, 15:7) besiegt. Der VCW hat damit in der am 17. März beginnenden Playoff-Viertelfinal-Serie das Heimrecht auf seiner Seite. Der Gegner im Kampf um den Einzug ins Halbfinale ist erneut Aachen, das nach Abschluss der Hauptrunde den fünften Tabellenplatz erreichte.

Vollyball Bundesliga, Playoffs – kurz gefasst

Spiel 1: Samstag, 17.3., 16 Uhr, in Wiesbaden
Spiel 2: Mittwoch, 21.3., 19 Uhr in Maaseik (Belgien)

Sollte nach beiden Partien noch kein Team die erforderlichen zwei Siege erzielt haben, kommt es zu einem dritten Playoff-Viertelfinale. Dieses würde stattfinden:

Spiel 3: Mittwoch, 28.3., 19 Uhr, in Wiesbaden

Zu Beginn der Partie war der Druck für die Damen des VCW sehr groß. Aachen hatte unglaublich Druck gemacht, so Groß nach dem Spiel. Er spielte damit auf die Situation im ersten Satz an, in dem die Gastgeberinnen  bis zum Stand von 16:10 deutlich in Führung lagen, den Durchgang aber dann doch an Aachen abgaben. In den Sätzen zwei und drei hatte der VCW seine Sicherheit zurück gewonnen und machte vor allem mit riskanten Aufschlägen Druck auf den Gegner.

„Der heutige Sieg war für uns sehr wichtig, auch fürs Selbstvertrauen. Wir hatten Höhen und Tiefen in unserem Spiel, haben aber am Ende verdient gewonnen.“ – Dirk Groß, VCW-Chef-Coach

Gleich drei Wiesbadenerinnen konnten sich in dieser Phase besonders auszeichnen: Außenangreifern Tanja Großer, die ihren Vertrag tags zuvor um ein weiteres Jahr verlängert hatte (14 Punkte), Diagonalspielerin Kimberly Drewniok (18 Punkte) und die spätere MVP des Spiels Simona Kóšová (17 Punkte) gehörten zu den erfolgreichsten Scorerinnen des Abends.

„Es war heute wieder ganz toll, vor unserem Publikum zu spielen.“ – Dirk Groß, VCW-Chef-Coach

Im vierten Durchgang dann erlebten die 2.100 Zuschauer in der präsentierten Partie ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit allerhand spektakulären Ballwechseln. So räumte beispielsweise eine Aachener Spielerin bei einer Rettungstat den halben Anschreiber-Tisch ab und blieb dabei glücklicherweise unverletzt. Im letzten Viertel des Satzes waren die Ladies in Black die konsequentere Mannschaft und glichen zum 2:2 nach Sätzen aus.

„Wir werden hier super unterstützt und ich bin sehr froh, dass wir schon am nächsten Samstag hier wieder spielen dürfen.“ – Dirk Groß, VCW-Chef-Coach

Die Entscheidung über Sieg oder Niederlage fiel im fünften und letzten Durchgang. Von der lautstarken Kulisse angefeuert erwischte der VCW nicht nur den besseren Start in den Tie-Break, er verdiente sich hier auch eine große Anzahl an Matchbällen, von denen einer dann zum 15:7-Satzerfolg und damit zum Sieg reichte. ∆

 

Impressionen vom Spiel

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Frauen Volleyballbundesliga, 20. Spieltag, Ergebnisse

Datum Heim   Gast Ergebnis
Sa, 10.03.18 19:25 Stuttgart Schwerin 2:3 / 103:107 (25:23 21:25 25:19 20:25 12:15)
Sa, 10.03.18 19:30 Dresden Erfurt 3:0 / 75:44 (25:11 25:21 25:12)
Sa, 10.03.18 19:30 Münster Suhl 3:0 / 75:52 (25:16 25:18 25:18)
Sa, 10.03.18 19:30 Wiesbaden Aachen 3:2 / 109:88 (22:25 25:16 25:15 22:25 15:7)
Sa, 10.03.18 19:30 Potsdam Vilsbiburg 3:1 / 90:77 (15:25 25:18 25:19 25:15)

Frauen Volleyball-Bundesliga, 20. Spieltag, Tabelle

Platz Mannschaft Spiele Siege Sätze Punkte
1 Allianz MTV Stuttgart 20 17 55:16 53
2 Dresdner SC 20 17 53:17 50
3 SSC Palmberg Schwerin 20 16 55:19 48
4 VC Wiesbaden 20 13 43:34 35
5 Ladies in Black Aachen 20 12 43:33 35
6 USC Münster 20 9 37:37 30
7 SC Potsdam 20 9 34:38 28
8 Rote Raben Vilsbiburg 20 9 35:37 27
9 VfB Suhl LOTTO Thüringen 20 5 19:49 15
10 Schwarz-Weiß Erfurt 20 3 13:55 9
11 VCO Berlin 20 0 8:60 0

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