Bewegende Szene auf dem Sternschuppenmarkt. Es glitzert und funkelt. Die Zwillinge Henri und Lars wirken aufgeregt. Kaum sehen sie die neue „Emma“, sind sie ruhig und strahlen.

Nicole Herold und Steffen Herold finden, dass es in der heutigen Zeit den meisten Menschen gut gehe. Dass viele aber vielleicht den Blick für die Sorgen anderer verloren hätten – oder nicht genau wüssten, wie sie wirklich helfen können. Dankbar für ihr Leben, dass sind die Beiden und finden, dass durchaus etwas zurückgeben müsse. Als sie die Zusage für ihren Handkäs-Stand auf dem Sternschnuppenmarkt bekommen, ist beiden  klar, dass sie ein Zeichen setzen und helfen möchten. Zusammen dachten sie an den Verein der Tröstenden Pfoten, an die Zwillinge Henri und Lars, die täglich auf Hilfe angewiesen sind und an einer seltenen Krankheit leiden. Da war die Idee geboren, vier Wochen lang jeden Sonntag 10 Prozent der Tageseinnahmen vom Stand Der Handkäs an das tolle Team der Tröstenden Pfoten zu spenden, denn die leisten Großartiges. Seit Jahre bilden sie Therapiebegleithunde aus, begleiten Menschen und zaubern vielen ein Lächeln ins Gesicht. Was kann es in einer Zeit wie dieser Wichtigeres geben?, fragt Nicole.

Die Tröstenden Pfoten

Was ein Hund so alles bewirken kann, erfährt man im Gespräch mit Ivana Seger. Die Palliativschwester, die in einem stationären Hospiz arbeitet, hat vor zwölf Jahren damit angefangen, Menschen auf ihrem letzten Weg tiergestützt zu begleiten. Angefangen hat es mit der unglaublichen Wirkung ihrer jungen Hündin Emma, ein Labrador. Allein durch ihre Anwesenheit sorgte die Hündin bei besonderen Personen und Kindern für eine entspannte und für Außenstehende normale Atmosphäre. Die Hündin tat den Menschen im Hospiz allein durch ihre Anwesenheit gut. Einfach so und ohne Medikamente. So entstand die Idee der Therapiebegleithunde. Sie in der Palliativmedizin einzusetzen.

Therapiehundeteams

So schön die Reaktion der anderen auch anzusehen auch war, schnell stand für Ivana fest, dass sie das alleine nicht schaffe. Dass Emma und auch später Susi nur eine begrenzte Zeit in dieser Form einzusetzen seien. Das Hunde eine Seele haben und über den Verlust von Menschen trauern. Die Palliativschwester dachte, dass es doch auch andere Hundehalter geben müsse, die sich solch einer Aufgabe gewachsen fühlen. So ist die Zahl der Teams im Verein auf acht gewachsen: auf acht  Therapiebegleithundeteams die beeinträchtigte bis final erkrankte Menschen und ihre Angehörigen begleiten. So wie die Zwillinge Henri und Lars.

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Spenden für den Verein Tröstende Pfoten

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sende Pfote5 an 81190
Spendenbetrag pro SMS 5,00 EUR.
Sollte der Bezahlvorgang über den Handybetreiber freigeschaltet sein erfolgt eine Bestätigung per SMS. 

Foto oben @2022 Volker Watschounek

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Die Internetseite vom Verein Tröstende Pfoten finden Sie unter www.troestende-pfoten.de

 

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