1976 hatte das Landesmuseum als erstes Museum in Europa Werke des Kanadiers David Rabinowitch gezeigt. Seine Skulpturen theamtisieren Wahrnehmung.

Das Zeichnen war für David Rabinowitch lange Zeit untrennbar mit der Bildhauerei verbunden. Bis zu The Construction of Vision, einer Werkreihe, die er 1969 begann, wurden Zeichnungen immer mit Bezug auf die Bildhauerei angelegt – oder bezogen sich auf andere Objekte, beispielsweise architektonische.

Landesmuseum (Museum Wiesbaden), kurzgefasst

Ausstellung: „David Rabinowitch – The Construction of Vision“
Wann: 12. Mai bis 16. Juli 2017
Öffnungszeiten: dienstags 10:00 bis 20:00 Uhr, mittwochs und freitags bis sonntags 10:00 bis 17:00 Uhr,  montags geschlossen
Wo: Hessisches Landesmuseum für Kunst und Kultur (Museum Wiesbaden), Friedrich-Ebert-Allee 2, 65185 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: Sonderausstellungen 10,00 Euro, ermäßigt 7,oo Euro. Der Eintritt in die Sonderausstellung beinhaltet den Eintritt in die Dauerausstekkung.
Dauerausstellung 6,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro

Mit dem Werk, „The Construction of Vision“ ist Rabinowitch neue Wege gegangen. Erstmals hat der Künstler den festen Bezug zur Bildhauerei gelockert. Gleichwohl liegen des Werken die gleichen Strategien zugrunde, die Rabinowitch für die von 1964—74 geschaffenen bildhauerischen Werke entwickelt hat.

David Rabinowitch, Construction in 17 Masses and 5 Scales (Sculpture for Hermann Minkowski), 2012. Foto: Heiner Thiel

David Rabinowitch, Construction in 17 Masses and 5 Scales (Sculpture for Hermann Minkowski), 2012. Foto: Heiner Thiel

Unabhängige Kunstwerke

Die Zeichnungen übertragen die formalen und wahrnehmungsbezogenen Anliegen der Bildhauerei David Rabinowitchs mit Tinte und Graphit auf das Papier. Dabei bleiben die ursprünglichen Merkmale einer Zeichnung erhalten. Sie erfüllen alle Kriterien eines unabhängigen und völlig eigenständigen Kunstwerkes.

Fokus Rabinowitch

Der Fokus der rund 60 Werke umfassenden Präsentation liegt auf diesen und weiteren im Zuge des bildhauerischen Schaffens angefertigten Zeichnungen, die den gleichen ästhetischen Prämissen folgen. Fünf Skulpturen, deren Planung in den Zeitraum 1969—75 fällt, komplettieren die Ausstellung.

Die Ausstellung, die in enger Kooperation mit der Nolde Stiftung Seebüll entsteht, umfasst 20 Gemälde sowie ca. 90 Werke auf Papier, die zum Teil noch nie öffentlich in einer Ausstellung gezeigt wurden.

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