Es heißt, von O bis A seien Winterreifen angebracht. Die Reifenindustrie freut es. Den Autofahrern macht es das Leben schwer.

Montagmorgen, es dämmert und die Scheiben sind pitschnass. Novemberwetter im Januar. Das gute ist daran, das Kratzen am Morgen fällt wider erwarten aus. Dem Einen oder Anderen ist es am Morgen trotzdem zu kühl – und er freut sich, ins vorgewärmte Auto zu steigen. Und wenn es wohlig warm im Auto ist, ist man als Fahrer auch aufmerksamer. Aufmerksamer für Autos die sonst nicht da stehen und für mobile Messeinheiten zur Geschwindigkeitsüberwachung.

Hier wird in Wiesbaden sicher geblitzt

Die Polizei, nicht nur in Wiesbaden, ist bemüht, Raser mit gezielten Geschwindigkeits-Überwachungen für ihr Fehlverhalten zu sensibilisieren. Wo und in welchen Straßen in Wiesbaden vom Montag, 29. Januar, bis Freitag, 2. Februar, geblitzt wird? Wir sagen es Ihnen.

Wiesbaden
Montag im der Otto-Suhr-Ring, Mainz-Kastel
Dienstag im Oberfeld, Erbenheim
Mittwoch in der  Aarstraße, Dotzheim, Nordost, Klarenthal
Donnerstag in der Schumannstraße, Nordost

 

Wichtige Info für Pendler
Im Rheingau-Taunus-Kreis
Dienstag in der Pestalozzistraße, 65232 Taunusstein

Im Main-Taunus-Kreis
Diese Woche keine Veröffentlichungen

Autobahnen
Dienstag auf der A 66, AK Schierstein – AS Frauenstein
Freitag auf der A 3, AK Wiesbaden – AS Raunheim

Die beteiligten Behörden weisen ausdrücklich darauf hin, dass es neben den veröffentlichten auch unangekündigte Messstellen geben kann.

Feste Blitzer in Wiesbaden

Ältere kennen die älteren Kästen noch – jüngere dagegen eher die modernen Säulen. Ganz gleich aus welcher Art fest installierter Verkehrsüberwachungs-Apparaturen geblitzt wird: teuer wird es in jedem Fall. Und wenn es blitzt, ist es zu spät. Als Fahrer schaut man dann schnell auf den Tacho und rechnet hoch. Bis die Zahlungsaufforderung im Briefkasten ist vergehen in der Regel drei bis sechs Wochen. Bei den neuen Säulen geht es ein wenig schneller. Hier werden Daten und Bild 1:1 in Echtzeit digital übermittelt.

Geldbuße, Fahrverbot und Punkte

Wer in einer Ortschaft bis zu 20 km/h zu schnell unterwegs ist muss nach dem aktuellen Bußgeldkatalog mit einer Geldbuße von bis zu 35 Euro rechnen. Bis zu dieser Grenze werden in Flensburg keine Punkte eingetragen. Wer mit mehr als 21 km/h unterwegs ist, bekommt zu der jetzt saftigen Geldbuße in Flensburg einen Punkt gutgeschrieben. Ab 31 km/h sind es zwei Punkte – und der Führerschein ist für mindestens einen Monat weg.

Außerhalb von Ortschaften sieht das ein wenig anders aus. Wer hier bis zu 10 km/h zu schnell unterwegs ist muss nach dem aktuellen Bußgeldkatalog mit einer Geldbuße von bis zu 15 Euro rechnen. Bis 15 km/h werden 20 Euro fällig. Ab 21 km/h wird es nicht nur teuer, sondern es kommen zusätzlich auch noch Punkte dazu. ∆

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