An guten Tagen ist Trier extrem schwer zu schlagen. Die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden haben am Samstag so einen Tag erwischt. Festzuhalten ist: Es gab sehr viele gute Rhinos-Momente.

Die Anfangsphase an der Mosel konnten die Dickhäuter, die bei ihrem Gastspiel im Südwesten der Republik auf Christoph Spitz verzichten mussten, offen gestalten. Die ersten Punkte der Hausherren durch Spielertrainer Dirk Passiwan, der am Ende des Spiels auf ein lupenreines Triple-Double kam (43 Pkt./13 Rebounds/12 Assists), konterte André Hopp zum 2:2 (2. Min.).

Statistik:
Viertelergebnisse: 8:17 | 13:25 | 15:21 | 19:21
Scorer: Güntner (18), Hopp (16), Beissert (8), Mohnen (6), Amacher (3), Malsy (2), Mayer (2), Nikolaus, Schorp
Rebounds & Assists: Wiesbaden (27 & 21) | Trier (36 & 33)
Trefferquote: Wiesbaden (24/55, 43%) | Trier (36/68, 52%)

Dem Ausgleich folgten zwei schnelle Körbe der Dolphins zum 6:2, ehe Wiesbadens Youngster Matthias Güntner zum 4:6 (3. Min.) einnetze. Dem 8:4 durch U.S.-Boy Correy Rossi folgte eine von jeder Menge Fehlwürfe und Ballverlusten geprägte vierminütige Durstrecke, die die Moselstädter mit weiteren vier Punkten zum 12:4 (8. Min.) unterbrachen.  Ein Treffer aus dem Feld, zwei verwandelte Freiwürfe vom Wiesbadener Center Hopp sowie ein erfolgreicher Dreipunktewurf der Lettin Diana Dadzite im Jersey der Gastgeber, stellten den Viertelendstand von 8:15 her.

 „Leider ist das Ergebnis am Ende deutlicher ausgefallen, als das Spiel tatsächlich für uns lief.“ – Sven Eckhardt, Head Coach

Auch nach der kurzen Unterbrechung ließen die Trierer nicht locker, die in der ersten Minute nach Wiederanpfiff auf 21:8 davonzogen, ehe zwei Treffer von André Hopp und Marina Mohnen den alten Abstand (12:21, 12. Min.) wiederherstellten. Die Freude, die Punktelücke auf einen einstelligen Wert reduziert zu haben, währte nur kurz, denn das Kollektiv von Spielertrainer Passiwan hielt den Druck aufrecht. Eine Phase, in der die Rhinos kaum zu leicht Würfen kamen und die Equipe aus der ältesten Stadt Deutschlands bis zur Halbzeit, auch dank zweier erfolgreich verwandelter Dreipunktewürfe von Dirk Passiwan (21:39, 18. Min.) und Ryan Wright (21:42, 19. Min.) auf 21 Punkte enteilten.

„Wir haben heute eine starke Leistung gezeigt, was eine gute Basis für die wichtigen kommenden Aufgaben ist. Trier hat mit einer starken Wurfquote geglänzt und insbesondere Dirk Passiwan war aus allen Lagen erfolgreich, was uns vor eine schwere Aufgabe gestellt hat.“ – Sven Eckhardt, Head Coach

Nach dem Pausentee wog das Spiel in den ersten Minuten hin und her (32:53, 26. Min.). Die Kurstädter konnten den Abstand nicht wirklich verkürzen und die Delfine den Abstand nicht weiter erhöhen. Dies gelang dem Tabellenvierten von der Mosel erst gegen Ende des dritten Abschnitts (36:63, 30. Min.). Ein Viertel, in dem Dirk Passiwan 15 der insgesamt 21 Trierer Punkte erzielte. So viele Körbe, wie das komplette Rhinos Kollektiv im dritten Abschnitt (15:21) in toto markierte.

„Wer meine Statements in dieser Saison etwas verfolgt hat, weiß, dass ich Trier schon vor Beginn der Spielzeit auf dem 3. bzw. 2. Platz gesehen habe. Ihnen ist es gelungen, ihren sehr gut harmonierenden Kader aus der letzten Saison zusammenzuhalten.“ – Manager Mirko Korder:

Obwohl das Match schon vor Beginn des letzten Viertels entschieden war, konnten die Gäste vom Rhein die letzten zehn Minuten offen gestalten (19:21). Aber auch diesen Abschnitt mussten die Dickhäuter, wie alle anderen Viertel auch, dem Tabellenvierten überlassen, der nach vierzig gespielten Minuten, als verdienter Sieger mit einem 84:55-Erfolg die Halle verließ.

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