Ankabuta nimmt Wiesbadener Wahrzeichen die schwere. Im Kunsthaus zeigt die Christa Moering-Stipendiatin, wie das mit sanften Zeichnungen gelingt.

Die Ringkirche scheint an der Wand zu schweben. Die grauen Türen, die historischen Türmchen, der mit Rosettenfenstern geschmückte Haupteingang geben dem Gotteshaus Konturen. Auf den ersten Blick wirkt die Kunst von Ankabuta wie eine Bleistiftzeichnung. Beim genauen hinsehen erkennt man die harten Konturen und weichen Schatten darunter. Nicht aus Graphit und Papier ist Ankabutas Wert. Es ist mit feinem Draht gezeichnet. Material, dass dem massiven Bau seine Schwere nimmt.

Kunsthaus, kurz gefasst

Künstlergespräch – „Ankabuta 숨 (sʰum) / Atem“
Wann: Donnerstag, 13. Januar 2022, 18:00 Uhr
Wo: Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, 65183 Wiesbaden (Anfahrt planen!)
Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11:00 bis 17:00 Uhr sowie donnerstags von 11:00 bis 19:00 Uhr
Einritt: frei

Das Kulturamt Wiesbaden lädt am  13. Januar zu einem Künstlergespräch im Rahmen der Ausstellung Ankabuta 숨 (sʰum) / Atem in das Kunsthaus ein. Die Künstlerin Ankabuta spricht mit dem Direktor des Instituts Mathildenhöhe Darmstadt, Dr. Philipp Gutbrod, über ihre Arbeiten. Um Anmeldung bis Mittwoch, 12. Januar , 12:00 Uhr, per E-Mail an bildende.kunst@wiesbaden.de wird gebeten.

Über die Ausstellung

Die Ausstellung ist noch bis zum 26. Februar zu sehen; sie kann dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 11 bis 19 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Es gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen des Landes Hessen.

Über die Künstlerin

Ankabuta wurde 1980 in Südkorea geboren, besuchte dort zunächst die Fine Art Chung-Ang University, um anschließend an der renommierten Kunsthochschule Kassel bei Professorin Dorothee von Windheim und Professor Urs Lüthi zu studieren. Sie lebt und arbeitet in Wiesbaden.

Die mehrfach ausgezeichnete Künstlerin kann bereits auf eine rege Ausstellungstätigkeit zurückblicken und ist international ausgerichtet. Sie ist in den Medien Malerei, Zeichnung, Objektkunst, Installation und Performance zu Hause, beherrscht das Metier der bizarren Miniatur ebenso wie raumgreifende Installationen. In ihren filigranen Drahtgeflechtarbeiten stellt sie bekannte Bauwerke aus Wiesbaden nach, ebenso sind Porträts ihres kleinen Sohnes zu sehen.

Bild oben ©2021 LH Wiesbaden / bearbeitet Wiesbaden lebt!

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Weitere Informationen zum Kunsthaus Wiesbaden finden Sie unter www.kunsthauswiesbaden.org.

 

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