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Die Wagen der Äppelblütenkönigin, der Höhepunkt des Festumzugs.

Äppelblütenfest begeistert in Naurod mit Vielfalt

Beim Äppelblütenfest in Naurod zieht ein farbenfroher Festzug durch den Ort. Zwischen Tradition, Fantasie und viel Musik feiern Vereine, Kinder und Gäste gemeinsam ein Fest, das Gemeinschaft sichtbar macht und den Stadtteil für ein Wochenende in Bewegung versetzt.

Volker Watschounek 12 Stunden vor 0

Beim Äppelblütenfest zieht der Festumzug durch Naurod und verbindet Tradition, Fantasie und Gemeinschaft zu einem lebendigen Erlebnis.

Naurod hat an diesem Wochenende gezeigt, wie man Tradition nicht nur bewahrt, sondern lebendig hält. Das Äppelblütenfest verwandelte Naurod in eine Bühne voller Ideen, Musik und Begegnungen. Der Festzug bildete dabei den Höhepunkt – und zugleich das Herzstück einer Veranstaltung, die weit über Heimat und Tradition hinausgeht.

Zwischen Apfelwein und Applaus reihte sich Wagen an Wagen, begleitet von Fußgruppen, Musik und viel guter Laune. Wer am Straßenrand stand, musste nicht lange warten, bis die ersten fantasievoll gestalteten Szenen vorbeizogen. Kinder winkten, Erwachsene lachten, und immer wieder griff jemand zum Handy, um einen Moment festzuhalten.

Politik, Publikum und ein Hauch Prominenz

Auch die Politik zeigte Präsenz: Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD), Finanzminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz (CDU) und Bundestagsabgeordneter Stefan Korbach (CDU) reihten sich unter die Gäste. Ortsvorsteher Stefan Kohl (CDU) begrüßte die Besucher ebenso wie seinen Vorgänger Wolfgang Nickel, der als prägende Figur des Stadtteils weiterhin sichtbar bleibt. Die eigentlichen Stars liefen mit oder standen auf den Wagen – allen voran die Blütenkönigin Sophia I., die das Fest mit Charme und Selbstbewusstsein repräsentierte. Ihr Auftritt markierte den emotionalen Höhepunkt des Umzugs.

Fantasie auf Rädern

Was diesen Festzug besonders macht, ist seine Vielfalt. Ein Kindergarten ließ eine schillernde Unterwasserwelt entstehen, komplett mit Meerjungfrauen und bunten Fischen. Kurz darauf tauchten Räuber auf, gefolgt von Feen, Hippies und sogar Figuren aus fernen Galaxien.

Der Tennisklub feierte sein 50-jähriges Bestehen mit sportlichem Ehrgeiz – auch wenn nicht jeder Ball sein Ziel fand. Ein Reitverein brachte Ponyhof-Idylle auf die Straße, während andere Gruppen das Publikum mit Zeitreisen ins Mittelalter oder Ausflügen nach Mallorca überraschten.

Es sind diese Brüche, die den Reiz ausmachen: Hier trifft Dorfgeschichte auf Popkultur, Vereinsleben auf Fantasie. Und alles fügt sich zu einem Bild, das erstaunlich harmonisch wirkt.

Musik, Mitmachen und ein bisschen Chaos

Zwischendurch blieb der Zug stehen, Musiker spielten live, Moderatoren improvisierten. Die Jagdkameradschaft brachte Märsche zu Gehör, während die Musikfreunde mit bekannten Melodien zum Mitsingen animierten. Nicht alles lief perfekt – aber genau das machte den Charme aus. Ein verpasster Tennisball, ein kurzer Stau im Zug, spontane Gespräche am Mikrofon: Das Fest lebte von diesen Momenten.

Und so zeigte das Äppelblütenfest wie jedes Jahr aufs Neue, wie stark ein Stadtteil sein kann, wenn viele mitmachen. Vereine, Kitas, Feuerwehr und Initiativen ziehen hier nicht nur Wagen durch die Straßen – sie tragen ein Stück Identität nach außen.

Die Freiwillige Feuerwehr etwa nutzte den Umzug im rahmen einer spontanen Feuerwehrübung, um ihr 100-jähriges Bestehen anzukündigen. Andere Gruppen warben für Veranstaltungen oder Partnerschaften. Und immer wieder wurde deutlich: Dieses Fest gehört allen.

Foto – Wagen der Äppelblütenkönigin, der Höhepunkt des Festumzugs. ©2026 Volker Watschounek

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Die Internetseite zum Äppelblütenfest in finden Sie unter www.äppelblütefest-naurod.de.

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