Aufgepasst, Bewerbungsfrist wahren. Auch 2026 schreibt das Kulturamt die Konzeptionsförerung aus.
Im vergangenem Jahr hat das Kulturamt Wiesbaden zum ersten Mal ein Arbeitsstipendium Darstellende Kunst an Buffalo und Jorinho95 vergeben. Die hohe Resonanz und positive Rückmeldungen aus der Freien Szene hat gezeigt, dass die Bedarfe eines solchen Stipendiums mit Fokus auf der Recherchephase sehr gut angenommen und gebraucht wird. Daher schreibt das Kulturamt das Arbeitsstipendium in diesem Jahr erneut aus. Bewerbungsschluss ist der 3. März.
Recherchen, normalerweise zu wenig gewürdigt
Das Stipendium kann für ein Vorhaben beantragt werden, das zwischen Mai und Dezember 2026 umgesetzt werden soll. Es werden Arbeitsprozesse wie künstlerische Recherchen gefördert, ohne dass daraus zwangsläufig eine Produktion entstehen muss.
Die Produktions- und Darstellungsformen im Bereich Darstellende Kunst sind vielfältig und komplex. Kreative Prozesse erfordern nicht selten hohe zeitliche und personelle Ressourcen, ohne dass schon absehbar ist, ob und in welcher künstlerischen Produktion das Vorhaben mündet. Auf diese Herausforderung geht das Stipendium ein.
Relevantes Förderinstrument
„Die Freie Szene der Darstellenden Kunst ist ein zentraler Impulsgeber für die kulturelle Vielfalt und Innovationskraft unserer Stadt. Gute Arbeitsbedingungen und Zeit für künstlerische Recherche sind dafür unverzichtbar. Das Arbeitsstipendium setzt genau hier an – die hohe Nachfrage in der ersten Förderrunde zeigt deutlich, wie relevant dieses Förderinstrument für die künstlerische Praxis und wie wichtig diese Form der Unterstützung für die Freie Szene ist“, so Kulturdezernent Dr. Hendrik Schmehl.
Wer kann sich bewerben?
Zielgruppe der Programme sind Wiesbadener Kulturakteure, bei denen das künstlerische Schaffen und nicht das kommerzielle Interesse im Mittelpunkt steht. Wohnsitz oder kontinuierliche künstlerische Tätigkeit in Wiesbaden sind Voraussetzung. Kulturdezernent Dr. Hendrik Schmehl zeigt sich zufrieden: „Es ist großartig, dass wir mit diesen Programmen schon so viele tolle Projekte ermöglicht haben. Von Netzwerkgründungen über professionelle Weiterentwicklung bis hin zur Produktion von Tonträgern – die Ergebnisse kommen nicht nur den Künstlerinnen und Künstlern zugute, sondern auch den Bürgerinnen und Bürgern Wiesbadens.“
Symbolfoto – Kulturförderung © 2026 Wiesbaden lebt!
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